Interview mit dem ehemaligen Leichtathlet Thomas Wessinghage „Wenn ich laufe, denke ich auch an früher“

Thomas Wessinghage ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews. 

Über 20 Jahre war Ihre Karriere als Mittel- und Langstreckenläufer. Wie sind Sie eigentlich zu diesem Sport gekommen?

… durch die Bundesjugendspiele. Freiwilliger Lauf über 1.000 m mit 14 Jahren (1966), danach Vereinsmitgliedschaft und los ging’s.

 

Und wenn Sie Heute zurück denken, was fällt Ihnen da als erstes ein?

Woran denke ich zurück? An den Sport, das Laufen, den Anfang, die Bundesjugendspiele??? Mir fallen 1.000 Dinge ein, Episoden, Wettkämpfe, Freunde, sportliche Gegner, Reisen, Länder, Stadien. Ganz viel.  

 

Ihr Deutscher Rekord von 1980 über 1500m  ist ja immer noch „Gültig“ mangelt es in dieser Disziplin in Deutschland guten Läufern? Verfolgen Sie die Rennszene denn noch?

Ich verfolge sie noch, aber nicht hautnah. Vielleicht schaffe ich es, im nächsten Jahr zu den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zu fahren. Eigentlich wollte ich es schon in diesem Jahr, aber ich hatte eine anderweitige Verpflichtung zum selben Zeitpunkt.

 

Und Heute? Mit fast 60 Jahren, wie sind da Ihre sportlichen Aktivitäten?

Ich laufe etwa 5x pro Woche ca. 45 min, mache regelmäßig Gymnastik, fahre gern MTB und Rennrad und bin für Bewegung aller Art eigentlich immer zu haben.  

 

Wie sah denn Ihre Karriere nach der Sportlichen Karriere aus? Heute sind Sie ja Ärztlicher Direktor an mehreren Kliniken, wenn ich richtig informiert bin, wie kam es dazu? Wie war Ihr Weg die letzten Jahre?

Im Jahre 1988 wurde ich durch Felix Magath zum Ärztlichen Leiter eines Ambulanten Rehabilitationszentrums in Norderstedt bei Hamburg (Umfeld HSV), 1996 Ärztlicher Direktor der Rehaklinik Saarschleife in Mettlach-Orscholz (Saarland), 2002 Ärztlicher Direktor der Reha-Klinik Damp an der Ostsee, 2008 Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken im Tegernseer Tal.

 

Denken Sie eigentlich noch oft an Ihre Karriere als Sportler zurück? Wenn Sie Resümee ziehen, wie würde das aussehen?

Ja, wenn ich laufe, denke ich auch an früher – meist, weil es früher sehr viel leichter und flotter ging J Mein Resumee ist durchweg positiv, ich habe dem Sport viel zu verdanken – bis zum heutigen Tag. Ich würde die Herausforderung in gleicher Form immer wieder annehmen – in einem Umfeld wie damals. Ob in der heutigen Zeit auch, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Gesund bleiben, viel bewegen, jährlich zweimal einen Marathon laufen (NYC und London), Engagement für Beruf und Familie.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Bewegung ist Leben! Wer’s nicht glaubt, hat’s nicht erlebt.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Eigentlich sitze ich mit niemandem gern in der Sauna – außer mit meiner Frau (öffentliche Saunen mag ich nicht sehr…).

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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