Lindi Ortega – Little Red Boots | CD

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Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

Produktinfo: Nachdem die Veröffentlichung ihres Debuts eigentlich für September geplant war, erscheint „Little Red Boots“ von Lindi Ortega nun am 11. November (digital ab 24.10.2011). Aber die längere Wartezeit bedeutet gleichzeitig mehr Vorfreude auf Lindis ganz spezielle Mischung aus Country und modernem Pop. Denn mit „Little Red Boots“, die neben den kirschroten Lippen gleichzeitig ihr Markenzeichen sind, wartet eine „Straßenrand Motel Liebesaffäre zwischen altmodischen Gesetzlosen und Country Darlings“, wie Lindi ihre Musik selbst beschreibt, auf den Hörer.

Fazit: Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker, was ist das? Kann man sich nichts drunter vorstellen oder? Wenn ich aber schreibe: Country-Musik dann klingelt es schon eher. Lindi Ortega macht eben eine solche Musik, gemischt mit Pop. Ich bin immer der Meinung, dass so eine Vermischung von verschiedenen Musikstilen immer sehr schwer ist, weil dann oft alle gemischten Musikstile zu kurz kommen oder nicht mehr individuell genug bleiben, um interessant zu sein. Das ist hier bei diesem Album nicht der Fall. Der Musikstil ist total interessant und hört sich auch super an, trifft also genau meinen Geschmack, von dem ich vorher nicht wusste, dass ich diesen habe.

Ich konnte mir eben unter diesem Musikstil genauso wenig vorstellen wie die meisten der Leser. Dennoch hab ich mich mal daran gewagt und muss sagen, dass es absolut keine Zeitverschwendung war, sondern dass ich ein wirklich gutes Album gehört habe. Einige Tracks waren zwar nicht so toll, aber mal ehrlich, bei welchem Album und Künstler ist das nicht der Fall?

Besonders gefallen haben mir zwei Tracks, einmal „Blue Bird“ und „Black Fly“ die sind also wirklich so gut, dass diese mittlerweile einen festen Platz in meiner Playlist hier im Büro haben. Ich kann also allen Country-Liebhabern und Musikinteressierten unter Euch nur empfehlen mal in dieses Album reinzuhören und sich mal eine eigene Meinung zu diesem Country-Pop zu machen. Mein Dank geht an Verstärker Medienmarketing, der mir freundlicherweise dieses Album für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de