Interview: Alexander Klaws „Wir haben über 12 Monate an meinem neuen Album gearbeitet“

Alexander Klaws ist ein deutscher Popsänger, Musicaldarsteller und Schauspieler.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Alexander, hatten Sie eigentlich nach Ihrem Erfolg bei DSDS mal wieder Kontakt zu Marijke Amado? Würde mich sehr interessieren ob Frau Amado sich noch an Ihren Auftritt bei der Mini Playback Show erinnern kann.

Ja,  es ist noch gar nicht lange her, am 2. September traf ich sie bei der Aufzeichnung vom ZDF-Fernsehgarten. Wir haben kurz gesprochen und sie konnte sich noch sehr gut an mich erinnern.

 

Der Wunsch vom „Beruf: Musiker“ war damals schon präsent oder war das damals nur eine Art Hobby?

Bis zur Teilnahme bei DSDS war Musik neben Fußball mein großes Hobby. Von der Vorstellung, dass das mal zum Beruf werden könnte, war ich damals weit entfernt.

 

Was war dann der Ausschlaggebende Punkt bei DSDS mitzumachen? 

Spaß und mal sehen, wie weit man kommt. Der Ehrgeiz zu gewinnen, der kam erst mit dem Beginn der Motto-Shows.

Wie hat sich DSDS Ihrer Meinung nach in den letzten Jahren verändert?

Es stehen nicht mehr die Künstler im Mittelpunkt, sondern die Sendung mit der Jury.  Hinzu kommt der Focus auf Skandale und persönliche Schicksale.

 

Würden Sie so wie die Sendung heute ist teilnehmen? 

Ich würde trotzdem Jedem zur Teilnahme raten, da es nach wie vor eine Chance ist.

 

Sie sind komischer Weise einer der einzigen die sich wirklich in den Medien in den letzten Jahren durchsetzen konnten, was glauben Sie woran das liegt?

Weil ich mich nicht nur auf meine Musik konzentriert und mich auf dem Erfolg ausgeruht habe, nach dem DSDS-Sieg war ich auf der Joop van den Ende Academy in Hamburg und habe dadurch Rollen, wie den Alfred bei Tanz der Vampiere, Lars Hauschke bei Anna und die Liebe und jetzt die Hauptrolle bei Tarzan bekommen.

 

Gibt es eigentlich noch Kontakt zu den damaligen Kollegen?

Nein, leider nicht. Das ist wie am Ende der Schulzeit, dass man sich gegenseitig verspricht den Kontakt zu halten und dabei bleibt es aber.

Tarzan, Anna und die Liebe, dann noch der Gesang, Auftritte und und und, ist das alles nicht manchmal sehr stressig? Und wie gehen Sie mit der vermutlich wenigen Zeit um die Ihnen für Freunde und Familie bleibt?

Die Zeit ist in der Tat oft sehr kurz, aber ich bin stets bemüht meine Freizeit optimal zu nutzen und dann bei Familie und Freunden aufzutanken und Kraft zu schöpfen.

 

„Für alle Zeiten“ heißt Ihr neues Album, was erwartet den Hörer dabei?

Dass es sich ganz bewusst von den Vorgängeralben unterscheidet. Wir haben uns noch mehr auf die Möglichkeiten meiner Stimme verlassen, die sich in den vergangenen Jahren enorm gewandelt und weiterentwickelt hat. Dank meiner Ausbildung und Musical-Erfahrung kann ich jetzt viel größere Bögen und variantenreichere Melodien bringen als früher. Meine Stimme ist ausgereifter und variabler, das eröffnet mir unter anderem die Chance mehr Gefühl rüberzubringen.

Die zwölf Songs auf dem Album haben alle eine positive Grundhaltung. Es geht um gute Gefühle und das Thema, um das sich alles dreht – die Liebe! Dabei aber nicht wie so oft und typisch für Deutschland „nachdenklich verkopft“, sondern mit einer gewissen Leichtigkeit, ohne kitschig zu werden.

 

Wie ist das bei dem Album, haben Sie da auch Tracks selbst geschrieben?

Bei 3 Songs habe ich mit geschrieben, viele sind aufgrund von Gesprächen mit mir entstanden, somit bin ich direkt oder indirekt an allen Songs irgendwie beteiligt.

 

Was mich sehr wundert ist das Sie Ihr Album jetzt veröffentlichen, abseits von der DSDS Show, viele Casting-Teilnehmer veröffentlichen ihre Alben ja während DSDS läuft, wieso nutzen Sie diesen Zeitraum nicht? Ist das womöglich der „unterschied“ der Sie erfolgreicher macht?

Wir haben über 12 Monate an meinem neuen Album gearbeitet und  nun ist es endlich endlich  fertig. Dann kann ich nicht mehr warten, dann muss es auch veröffentlicht werden. Auch  wenn es aus marketingtechnischen Aspekten vielleicht besser wäre, die VÖ zu schieben.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Bis Ende Oktober 2012 spiele ich noch den Tarzan in Hamburg, dazwischen gehen ich im 1. Quartal 2012 auf Tour mit Best of Musical Gala 2012 in alle großen Städte Deutschlands. Was danach kommt weiß ich noch nicht und da mach ich mir auch jetzt noch keine Gedanken drüber.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden? 

Kauft mein neues Album „Für alle Zeiten“ , hört rein und habt Spaß und gute Laune.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich gehe nie in die Sauna………..insofern stellt sich mir die Frage nicht.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

Interessante Links zu diesem Beitrag

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

Das könnte Dir auch gefallen: