Udo Jürgens – 77. Geburtstag – Der Mann mit dem Fagott | TV Tipp

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© ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Foto: Toni Muhr

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Teil 1 am Donnerstag, 29. September 2011 | 20:15 im Ersten

 Teil 2 am Freitag, 30. September 2011 | 20:15 im Ersten

Produktinfo: Deutschland, September 2010. Nach erfolgreichem Konzert sitzt Udo Jürgens (Udo Jürgens) erschöpft in der leeren Halle, als sein Tourmanager (Gunther Gillian) ihm ausrichtet, ein gewisser Kasajev (Otto Tausig) aus Moskau habe ihn zu erreichen versucht. Es ginge um eine Bronzestatue: „Der Mann mit demFagott“. Udo ist tief bewegt, vor seinem geistigen Auge entrollt sich ein ganzer Film. Die Geschichte seines Vaters und seines Großvaters beginnt 1891 auf dem Bremer Weihnachtsmarkt: Die russisch klingende Musik eines Fagottspielers (Henning Stoll) verzaubert den 21-jährigen Heinrich Bockelmann (Christian Berkel) so sehr, dass er nach Moskau auswandert. Sein Mut wird belohnt, gut 20 Jahre später ist er Direktor einer einflussreichen Privatbank. Sein Glück ist perfekt, als seine Frau Anna (Melika Foroutan) ihm eine Bronzestatue schenkt, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Fagottspieler aus Bremen hat. Die deutsche Kriegserklärung an Russland stellt die Familie vor eine Zerreißprobe. Nur durch Bestechung gelingt es dem prominenten Bankier, dass Frau und Kinder ins sichere Schweden ausreisen können. Heinrich wird denunziert und als vermeintlicher Spion in ein sibirisches Lager deportiert. Dessen Kommandant (Jurij Rosstalnyj) schlägt dem Klassenfeind ein skurriles Geschäft vor: Der reiche Häftling soll Gelder aus seinem Privatvermögen an das bankrotte Gefängnis überweisen. Heinrich erhält einen Passierschein nach Moskau, wo das Unglaubliche geschieht: Er trifft den Mann mit dem Fagott wieder. Das Erlebnis beflügelt ihn so sehr, dass er die Flucht nach Schweden wagt.

© ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Foto: Toni Muhr

© ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Foto: Toni Muhr

Fazit: Wie ich das erste Mal von diesem Film gelesen habe, dachte ich ja das wird einfach nur eine Hommage an Udo Jürgens. Was es natürlich auch ist aber nicht in dem Umfang, wie ich es glaubte, denn hier bei diesem Film handelt es sich wirklich um eine geschichtlich Korrekte, jedenfalls wie mir bekannt ist, spannende Geschichte. Eine wirklich spannende Geschichte, ich bin im Moment selbst noch etwas durcheinander, weil ich wirklich selten bei einem Film, wenn ich etwas erwarte, so getäuscht werde, im sehr positiven Sinne.

Du solltest Dir diesen Film, der in zwei Teilen gesendet wird unbedingt ansehen. Natürlich, auch wenn Du kein Udo Jürgens Fan bist und mit seiner Musik nicht viel am Hut hast, solange Du spannende Filme magst mit guter Story und Tiefgang, bist Du hier genau richtig.

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