Tatort: Auskreuzung | TV Tipp

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© WDR/Willi Weber

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Sonntag, 25. September 2011 | 20:15 im Ersten

Produktinfo: Max Ballauf und Freddy Schenk müssen einen Sabotageakt mit tödlicher Folge aufklären: Der Ausfall des Kühlsystems im renommierten Kehrmann-Bredel Institut für Pflanzenforschung hat einer jungen Labortechnikerin das Leben gekostet. Auch der entstandene wirtschaftliche Schaden für das High-Tech-Unternehmen sei immens, geben der Institutsleiter Prof. Dr. Otmar Kaltenbruch (Klaus Schindler: „Tatort – Rabenherz“, „Romy“) und sein Stellvertreter Dr. Christoph Rubner (Mišel Maticevic: „Im Angesicht des Verbrechens“, „Das Gelübde“) zu Protokoll. Die wertvollen Laborproben, die die Gentechniker in der betroffenen Kühltruhe aufbewahrt hatten, sind zerstört. Schon öfter war das Institut Ziel für Protestaktionen militanter Gentechnik-Gegner gewesen: Die Kommissare nehmen den Aktivisten Alexander Geyda (Tom Schilling: „Tatort – Wo ist Max Gravert?“, „Bloch – Tod eines Freundes“) ins Verhör. Oder ist der Täter doch im Institut selbst zu suchen? Der Konkurrenz- und Leistungsdruck, dem die einzelnen Laborgruppen ausgesetzt sind, ist extrem hoch. Fördermittel und Renomée genießen nur die, deren Forschungsergebnisse sich auch veröffentlichen lassen. Großer Ehrgeiz zeichnet auch Dr. David Prangel (Ole Puppe: „Kommissar Stolbert“, „Krupp – eine Familie zwischen Krieg und Frieden“) und seine Kollegin Lara Bahls (Luise Berndt: „Ihr könnt euch niemals sicher sein“, „Commissario Laurenti“) aus. Sie arbeiten mit genetisch veränderten Pflanzen, die zur Produktion von Medikamenten genutzt werden sollen. Max Ballauf ist derweil von seinem Privatleben gefordert: Überraschend bekommt er Besuch von dem 14-jährigen Finn Weber (Kai Malina: „Das weiße Band“, „Soko Leipzig“), dem Sohn einer alten Freundin, der sich bei ihm einnistet. Während er sich um den jugendlichen Ausreißer kümmert, ermittelt sein Kollege Schenk schon wieder an einem neuen Tatort: Ein weiterer Mitarbeiter des Gentechnik-Instituts ist ums Leben gekommen.

© WDR/Willi Weber

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Fazit: Nach wirklich langer Zeit mal wieder ein Tatort dieses Ermittler-Duos, dass ich so liebe, der etwas schwächer ist. Klar kann nicht jeder Tatort ein großes Highlight sein, aber ich war es bei Ballauf und Schenk schon gewohnt. Dieser Tatort ist also dementsprechend eher ruhig und ja tatsächlich familiär, was Letzteres bedeutet will ich euch nicht verraten, das musst Du schon selbst schauen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn die Spektakularität hier fehlt, ist das ein solider guter Tatort.

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