Interview: Frederic Meisner „Ich würde nochmal Glücksrad moderieren“

Frederic Meisner ist ein deutscher Fernsehmoderator.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Foto: Frederic Meisner

 

Frederic, Sie sind ja schon seit vielen Jahren als Moderator und Schauspieler aus dem Fernsehen bekannt. War es schon immer Ihr Wunsch, ins Fernsehen zu gehen oder wie ist es letztendlich dazu gekommen?

Die Möglichkeit, auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten, hat sich früh ergeben, denn ich stand bereits mit 16 Jahren als Komparse unter anderem am Münchner Gärtnerplatztheater auf der Bühne. Für die Oper „Carmen“ durfte ich als Picador von links nach rechts über die Bühne gehen -Wow, was für ein Auftritt! Durch meinen Bruder, der als Maskenbildner am Theater und diversen Fernsehproduktionen tätig war, ist daraus der Wunsch entstanden auf die Schauspielschule zu gehen.

 

Den meisten Zuschauen sind Sie sicher noch aus dem Glücksrad bekannt. Ich selbst hab alle Folgen gesehen, und erinnere mich nur zu gern anden „Gutschein von Leonardo“. Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu Peter Bond oder Maren Gilzer?

Ja, der Leonardo Gutschein war unter Anderem ein Inbegriff der Sendung, aber nicht zu vergessen: Es gab beim Glücksrad auch Eigenheime, Porsche Autos und Bargeld zu gewinnen – war schon eine tolle Zeit! Maren und Peter habe ich seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen – Die letzte Sendung bei Sat1 war im März 1998, ist ja schon eine Weile her. 

 

Über 10 Jahre Glücksrad bei Sat.1 war eine lange Zeit. Können Sie sich da noch an besonders lustige oder auch peinliche Situationen erinnern?

Nachdem ich die Sendung nach Sat1 noch vier Jahre weitermoderierte, sind in den 14 Jahren Glücksrad doch einige lustige Statements zusammengekommen. Die alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die meisten schrillsten Augenblicke sind überwiegend bei den Lösungsversuchen der gesuchten Rätseln entstanden, wie  zum Beispiel der Klassiker „Der Zwerg reinigt die Kittel“ obwohl wir „Der Zweck heiligt die Mittel“ suchten oder „Harry die Scheune brennt“, das Rätsel hieß aber „Hurra, die Schule brennt“. Einen habe ich noch: „Schlagzeugen in einer Bank“, ich wollte aber von dem Kandidaten hören: „Schlagzeuger in einer Band“ usw. Das hat des Öfteren für Heiterkeit und Tränen in den Augen vor Lachen gesorgt – Das nur ein kleiner Auszug aus 14 Jahren Glücksrad. 

 

Ihr ehemaliger Kollege Peter Bond war ja im Dschungelcamp. Würden Sie dieses Angebot auch annehmen? 

Ich brauche meine Privatsphäre, ich muss mir auch nicht die Blöße geben und mich derartig öffentlich erniedrigen. 

Foto: Frederic Meisner

Was halten Sie von solchen Sendungen?

Je trashiger eine Sendung, umso besser kommt es bei der Zielgruppe der Zuschauer an – ist halt Geschmackssache. 

 

Seit vielen Jahren betreiben Sie ja Trabrennsport, züchten Pferde und veranstalten auch Trabrennen. Wie ist diese Leidenschaft entstanden?

Seit 31 Jahren besteht die Leidenschaft zum Trabrennsport. Ein damaliger Freund nahm mich mit auf die Trabrennbahn München-Daglfing, wir zockten auch ein bisschen und prompt gewann ich in einem Rennen. Mein Bekannter besaß bereits Rennpferde und fragte mich in meinem Gewinnrausch, ob ich denn nicht Lust hätte einen Anteil an einem seiner Pferde zu erwerben. In meiner Euphorie sagte ich „Ja“ und ein halbes Jahr später erwarb ich den gesamten Anteil des Pferdes, somit war ich stolzer Pferdebesitzer. Allerdings hat der Trabrennsport in den letzten Jahren versäumt, auf die Menschen zuzugehen und die Öffentlichkeitsarbeit für diesen Sport lässt leider zu Wünschen übrig. Deshalb hat der deutsche Trabrennsport an Glanz verloren.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Ich möchte wieder mehr als Schauspieler tätig sein und zum Anderen plane ich eine Reisesendung umzusetzen, ähnlich wie “ Traumreisen“, die ich bereits bei Sat1 moderierte – Die schönsten Schauplätze Europas. Ich moderiere nächste Woche die Goldstar TV Promi-Wies´n – Eine Stunde Promigeplauder, sehen und gesehen werden. Nach all den Gerichtshows, Dokus und Reality-Shows wäre es wieder an der Zeit für gepflegte Fernsehunterhaltung. Dafür würde ich nochmal das Glücksrad moderieren!

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Lieber nachgebloggt als das Wichtigste versäumt!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit jemandem, für den Hygiene ein Fremdwort ist, pfui pfui! 

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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