Interview: Claus Vaske „Für mich gehören Comedy und Humor zum Alltag“

Claus Vaske ist freier Autor und Texter für Fernsehen und Werbung.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Sie schrieben ja viele Gags für bekannte Stars wie z. B. Harald Schmidt. Ist das nicht manchmal ziemlich blöd wenn andere die Lacher für Ihre Witze bekommen?

Überhaupt nicht, das ist Arbeitsteilung: Manche schreiben – manche stehen vorn und präsentieren. Blöd ist es nur, wenn gar kein Lacher kommt.

 

Gibt es einen Gag, der Ihnen spontan einfällt, der besonders gut war und aus Ihrer Feder stammte?

Also, ein paar Blüten sollten in der Zeit entstanden sein. Gags funktionieren zu ihrer Zeit, im richtigen Kontext.

 

Ist es sehr schwer als „Beruf“ witzig zu sein? Sicher ist man ja nicht jeden Tag gut drauf?

Für mich gehören Comedy und Humor zum Alltag. Eventuell wird der Humor mal etwas schwärzer, der Rest ist Handwerk. Ich hab mal versucht, an einer Daily Soap mitzuarbeiten, ein Genre, in dem Ironieverbot herrscht. Ging nicht, kann ich nicht.

 

Sie haben jetzt einen Roman geschrieben: „Nicht totzukriegen.“ Worum geht es da?

Wie bei jeder Romantic Comedy geht es darum, wie die Liebe trotz aller Widerstände möglich ist. Neugierig? Vielleicht einfach mal einer Buchhandlung einen Besuch abstatten und nachlesen.

 

Wie kam es zu der Idee das Buch zu schreiben?

Ganz ehrlich? Meine Agentin hat gedrängelt: „Herr Vaske, haben Sie schon mal überlegt, einen Roman zu schreiben? Die Verlage suchen.“ Es gab „Nicht totzukriegen“ schon als Filmkonzept, und ich habe den Stoff total geliebt, aber im deutschen TV war er nicht zu vermitteln. Als ich anfing, ihn umzuarbeiten, habe ich schnell gemerkt, dass er als Roman ganz gut funktionieren und mir das Schreiben Spaß machen könnte.

 

Als „Gag-Schreiber“ arbeiten Sie aber dennoch?

Ja, aber eher zum Vergnügen und zum Training. Ich liebe Oneliner, das schnelle Arbeiten, die treffenden, aktuellen Gags, ich liebe Late Night. Wenn die Themen gut sind, schicke ich was raus.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Um hier nicht ungelegte Eier zu begackern: Vor allem möchte ich nach zwei arbeitsintensiven Jahren meine Form auf dem Mountainbike verbessern, die hat extrem gelitten.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Mich haben das positive Feedback, die Zustimmung und die vielen freundlichen Reaktionen auf meinen Roman schier überwältigt. Damit hatte ich nicht gerechnet, das war wundervoll. Vielen, vielen Dank!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Bei meinem Sehfehler ist das egal, ohne Brille erkenne ich sowieso niemanden.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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