Interview: Stephanie Stumph „Von den Sympathien, die er beim Publikum hat, profitier ich auch ein wenig“

Stephanie Stumph ist eine deutsche Schauspielerin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Fotograf Oliver Rath

Fotograf: Oliver Rath

Stephanie, wenn man sich Ihre Ausbildung mal ansieht, war es scheinbar schon immer Ihr Wunsch Schauspielerin zu werden, gab es mal einen anderen Wunsch?

Da ich mit 9 Jahren mit schon mit der Dreherei angefangen habe, war der Weg sehr schnell vorbestimmt. Ich war froh, im Gegensatz zu vielen anderen in meinem Abiturjahrgang, bereits ganz klar zu wissen, wo meine beruflichen Interessen liegen und welche Studienrichtung ich einschlagen möchte. Heute überlege ich allerdings    schon hin und wieder, was mich denn noch so außerhalb des Business mich interessieren könnte. Allerdings habe ich noch nichts gefunden, für was  ich dauerhaft brennen würde. Ich werde also im kreativen Bereich bleiben.

 

Mit 9 Jahren müssten Sie ja das erste Mal bei Stubbe mitgespielt haben, wie ist das eigentlich mit seinem Vater zusammenzuarbeiten? Sicher könnten sich nicht viele Menschen vorstellen mit Ihren Eltern zusammenzuarbeiten.

Ich hatte schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Eltern, sodass, es eher eine Bereicherung war bzw ist. Ich hing mit 3 Jahren schon am Set von „Go Trabi Go“ und hab das alles als spannend empfunden. Es ist doch toll, wenn man jemanden an der Seite hat, der einem seinen Erfahrungswert weitergibt.

 

Die Frage ob es schlimm für Sie ist eventuell im Schatten Ihres Vaters zu stehen bekommen Sie sicher oft gestellt, nerven solche Fragen dann eigentlich?

Die Frage liegt ja nahe, deswegen verstehe ich, dass sie immer wieder gestellt wird. Ums kurz zu machen: ja, es ist nicht immer leicht aber ich möchte es nicht eintauschen. Von den Sympathien, die er beim Publikum hat, profitier ich auch  ein wenig. Das ist ein Geschenk.

 

Im September startet ein Kinofilm „Valerie“ indem Sie neben Franka Potente spielen, haben Sie Lust mal zu erzählen, wobei es sich da um Ihre Rolle handelt?

Der Film ist ein künstlerische Monolog von Franka. Wirkliche Nebenrollen gibts da nicht. Von daher kann ich über meine Rolle, die zum Schluss auftaucht, nur sagen, dass sie eine Krankenschwester ist, die das, was Frankas Rolle, für ihren im Koma liegenden Freund tut, für gut heißt.

 

Das ist ja Ihr erster Kinofilm, sind die Erfahrungen die man da macht eigentlich sehr verschieden zu Fernsehproduktionen?

Nach drei Drehtagen hätt ich die Frage vielleicht beantworten können.

 

Was schauen Sie eigentlich im Kino / Fernsehen selbst am liebsten? Hat man als Schauspielerin eigentlich noch Zeit auch mal ins Kino zu gehen? 

Ich gehe recht oft ins Kino. Fernsehen eher weniger. Owen Wilson find ich witzig. Interessehalber schaue ich aber auch viel deutsche Produktionen.

 

Welchen Film haben Sie zb. zuletzt gesehen?

Planet der Affen PREvolution. Fand ich sehr gut gemacht. Auf DVD hab ich letztens zur Vorbereitung für die Dreharbeiten zu “ München 72″ „München“ gesehen von Steven Spielberg.  Den fand ich super.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Bis Dezember drehe ich noch eine Stubbe Folge, die 3. Staffel der Bergwacht und die Verfilmung des Bestseller Romans „der Turm“, worauf ich mich besonders freue.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Versucht Plastik im Leben zu reduzieren. Böses Zeug! Mir gelingts nicht.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Aufs Holz tropfender Schweiß find ich bei jedem ecklig.  Die Liste, derjenigen, die im nackten Zustand bei mir Würgereiz verursachen,  würde das Interview sprengen. 

 

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