Interview: Andrea Zogg „Als einstieg bei Fernsehen wurde ich gleich Tatort Kommissar“

Andrea Zogg ist ein Schweizer Schauspieler und Regisseur.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Andrea, Ihr ersten Erfahrungen im „Fernsehen“ hatten Sie in den 80er Jahren, wie war das damals vom Theater zum Film zu gehen, war es damals schwierig zu wechseln bei zb. auch der wenigen Fernsehsender oder wie war das damals?

Als einstieg bei Fernsehen wurde ich gleich Tatort Kommissar – besser kann es nicht sein.  Damals hatten wir 39 Drehtage heute sind es zwischen 20 und 25. in diesen 39 Drehtagen habe ich mich „freigeschwommen“.

 

Ist es heute einfacher als Schauspieler Erfolg zu haben?

Von der Wahrscheinlichkeit her ist es heute sicher schwieriger, viel mehr Schauspieler und weniger Produktionen. Bei mir war das aber immer antizyklisch. Ich hatte Erfolg vor den Privaten.

 

Seit dem letzten Jahr sind Sie „fester“ Cast einer Tatort Reihe, die mit der ersten Folge „Wunschdenken“ im Free TV am 14. August startete. Sie spielen da die Rolle des Ernst Schmidinger, wie würden Sie diese selbst beschreiben?

Schmidinger ist der Polizeikommandant von Luzern, also Kommissar Flückiger’s Chef. Er hat das Herz am rechten Fleck und versucht sein Team gegen den zuständigen Minister (Eugen Mattman) zu schützen. 

 

Wie war das spielen neben der Kollegin Sofia Milos eigentlich? Hat man, da nicht auch ein wenig Respekt vor jemanden der in den USA so erfolgreich war, oder ist das unter den Schauspielern anders?

Respekt sollte man vor jedem Schauspieler/in haben, egal woher er/sie kommt. Sofia Milos war ein bisschen länger in der Maske, ansonsten gab es keine Unterschiede.

 

Sie spielen ja bis zu mehreren Filmprojekten im Jahr, wie ist das da zeitlich? Hat man noch genau Zeit für Freunde und Familie und wie gehen diese mit Ihrem Job um?

Ich versuche eine Balance zwischen Arbeit und Familie zu halten. Je älter ich werde umso besser gelingt es mir. 

 

Spielen Sie eigentlich noch am Theater, oder haben Sie vor das wieder zu machen?

Theater ist immer wieder ein „muss“, da es eben live ist eine ganz andere Herausforderung. 

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Ich drehe einen Kurzfilm in Lugano und im September den dritten Tatort.  

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich wünsche allen noch einen schönen Spätsommer.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit Hardcore Sauna Fans, denen es nicht heiß genug sein kann.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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