Tatort: Zwischen den Ohren | TV Tipp

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© WDR/Thomas Kost

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Sonntag, 18. September 2011 | 20:15 im Ersten

Info: Kommissar Frank Thiel freut sich auf einen spannenden Fußballabend, Prof. Karl-Friedrich Boerne feilt an seiner Dankesrede zur Verleihung des Wissenschaftspreises und Vater Thiel sucht beim Nachtangeln seine innere Mitte, als ein Fuß, der in einem Motorradstiefel steckt, für Aufregung sorgt. Prof. Boerne ist alarmiert: Hat er diesen Fuß mit einer äußerst seltenen Fehlbildung nicht schon einmal gesehen? Schnell wird aus der Vermutung Gewissheit: Seine ehemalige Klassenkameradin Susanne Clemens wurde offenbar das Opfer eines Verbrechens. Ihre Ermittlungen führen Thiel und Prof. Boerne zu dem Tennisklub, in dem Susanne zuletzt gearbeitet hat. Vielleicht ist es ja kein Zufall, dass hier gerade eingebrochen wurde. Für das junge Tennistalent Nadine Petri kommt die Aufregung zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Das große Tennisturnier in wenigen Tagen könnte ihr internationaler Durchbruch werden. Da dulden ihre ehrgeizigen Eltern Ilga und Walter Petri keine Störung des Trainingsplans. Doch davon lässt sich Thiel nicht beeindrucken. Die Spurensuche in Susannes Umfeld führt den Kommissar auch zu den „Wotan Wolves“, einem berüchtigten Rockerclub mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen.

© WDR/Thomas Kost

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Fazit: Boerne und Thiel sind ja ein klasse Team, ich kann immer wieder herzhaft über die beiden laden, genau wie in dieser 20. Folge. Der Höhepunkt von diesem Gespann passiert am Ende, ein Kompliment an die Macher dieser Folge, sehr gut gelungen, am liebsten würde ich Dir das jetzt verraten, was ich nicht mache. Ansonsten ist das Thema dieses Mal sehr ernst, es geht um Intersexualität. Finde das Thema gewagt und hätte nicht gedacht, dass dieses so interessant präsentiert werden kann, ohne Gefahr nicht glaubwürdig zu sein. Das Soll also heißen, dass es  wirklich gut gelungen ist. Man erfährt viel, lernt also noch etwas dazu, verpackt in eine spannende Geschichte. Besser kann ein Tatort eigentlich kaum sein.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de