Interview: Stephen Arigbabu „Für uns Große gab es nie richtig was zum Anziehen“

Stephen Arigbabu ist ein ehemaliger professioneller Basketballspieler.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Stephen, seit Sie 14 sind, spielten Sie Basketball, wie war das mit der Körpergröße? Waren Sie schon immer „der Größte“ in der Schule, oder wann fing das bei Ihnen an?

Ich war immer der Größte. Das ging über den Kindergarten bis zur Schule. Es gab nicht wie bei einigen eine Zeit in der ich besonders gewachsen bin.

 

Und wegen der Größe haben Sie sich dann auch für den Sport entschieden?

Richtig. Ich habe es ja vorher auch mit Fußball und auch Handball probiert. Als ich dann allerdings über die Jahre vom Mittelstürmer irgendwann im Tor gelandet bin wusste ich das Ich mir, was anderes aussuchen muss. Bevor es dann zum Basketball ging, war bzw. bin ich bis heute begeisterter Angler. Ob man dieses als Sport bezeichnen darf sollen andere beurteilen.

 

166 Spiele für die Nationalmannschaft kann man eigentlich noch schätzen oder wissen, wie viele Spiele Sie insgesamt gespielt haben in Ihrer gesamten Karriere?

Gute Frage. Bei einer knapp 20 jährigen Profi-Laufbahn werden, da bestimmt knapp 1000 Spiele zusammenkommen.

 

Gibt es Spiele, an die Sie sich ganz besonders erinnern können?

National gesehen auf jeden Fall mein erster Titelgewinn mit dem SSV Ulm. International gesehen auf jeden Fall die bittere Niederlage im Halbfinale der EM 2001 in Istanbul. Positiv in Erinnerung dann natürlich die WM 2002 mit dem Gewinn der Bronzemedaille und 2005 der Gewinn der Silbermedaille bei der EM in Belgrad. Das sind Spiele und Erinnerungen, die man wohl nie vergessen wird …

 

Letztes Jahr haben Sie als aktiver Spieler aufgehört, wie war nun das erste Jahr, ohne selber zu spielen? Fehlt das sehr?

Das Spielen an für sich nicht. Wenn was fehlt, dann dieser Zusammenhalt, den ich sehr oft erlebt habe in Mannschaften. Wenn man über Jahre hinweg z. B. dieselben Jungs in der Nationalmannschaft hatte war es mehr als nur ein Team. Wir waren wie eine Familie.

 

Es ist doch bestimmt auch schwer sich fit zu halten?

Man probiert natürlich noch etwas zu machen. Leider klappt es zeitlich oft nicht. Aber der Wille ist auf jeden Fall noch da.

 

Mit den BSW Sixers haben Sie als Headcoach den Aufstieg geschafft, überraschend oder geplant..und wo geht die Reise noch hin?

Ziel war es mit dem Team aufzusteigen. Das war ja auch Grund wieso ich die Tätigkeit erst überhaupt übernommen habe. Anfang der Saison sah es nicht danach aus. Das es dann am Ende doch noch geklappt hat war dann natürlich umso erfreulicher. Man muss jetzt mal schauen, dass man den Verein in der 2. Basketball Bundesliga etablieren kann. Dazu müssen natürlich neben den sportlichen Voraussetzungen auch die wirtschaftlichen Bedingungen passen. Vom Sportlichen her werde ich in der kommenden Saison alles daran setzen maximalen Erfolg zu erreichen.

 

Spannend finde ich Ihren Shop, Ihr Label ARiST, Mode für Große, Sie selbst hatten wohl auch immer ein Problem Kleidung zu bekommen oder wie kam es zu der Idee das Label zu gründen?

Genau. Das ist die Grundidee. Für uns Große gab es nie richtig was zum Anziehen. Meist mussten wir unseren Sommerurlaub in den USA dazu nutzen, vernünftige Anziehsachen zu finden. Dagegen haben wir jetzt etwas getan und mit ARiST einen Shop eröffnet in dem Große Leute passende, gut aussehende Kleidungsstücke bekommen können. Außerdem bieten wir natürlich auch noch Shirts für Youngster (normale Größen) an. Ich denke für jeden Geschmack ist etwas dabei.

 

Wie sieht es jetzt bei Ihnen aus und was ist für die Zukunft noch geplant?

Sportlich gesehen auf jeden Fall mit den Sixers viele gute Spiele spielen und gewinnen. Geschäftlich gesehen unseren Shop weiter bekannt machen und das Sortiment vielleicht schon zum Winter erweitern.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Danke, dass Ihr das Interview bis hierhin gelesen habt. Ich würde mich freuen Euch Mal in meinem Webshop begrüßen zu dürfen.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit Dirk Bach und Sonja Zietlow 😉

 

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