Tatort: Tod einer Lehrerin | TV Tipp

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© SWR/Stephanie Schweigert

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Sonntag, 11. September 2011 | 20:15 im Ersten

Zum Schuljahresbeginn taucht Lehrerin Heike Fuchs nicht in ihrer Klasse auf. Als die Polizei sie in ihrer Wohnung findet, ist schnell klar, dass Heike Fuchs schon vor Wochen in ihrem Zimmerspringbrunnen ertränkt wurde. Lena Odenthal fällt am Tatort ein junges schwarzes Mädchen auf, das offensichtlich in die Wohnung wollte, aber beim Anblick der Polizei sofort wegrennt. Als Lena dieses Mädchen in der Schule wiedertrifft, bestärkt das ihren Verdacht, dass Schülerin Eshe Steger etwas Wichtiges über Frau Fuchs zu sagen hätte. Doch Eshe schweigt hartnäckig und wird darin von ihrer Mutter Dafina und ihrem Stiefvater Enno unterstützt. Trotzdem, eine Verbindung scheint vorhanden zu sein, denn Heike Fuchs war Besucherin im deutsch-afrikanischen Begegnungszentrum, in dem auch die Stegers eine Rolle spielen. Nur ganz selten und nur wegen eines Kunstprojekts, versichert die Leiterin Regula Großmann. Trotzdem bleibt Lena misstrauisch.

Das Ehepaar Betz dagegen redet nicht nur mit Lena und Kopper, sondern lässt sogar eine gewisse Freude über den Tod der Lehrerin erkennen. In den Augen der Familie Betz war Heike Fuchs schuld am Tod ihres Sohnes Nico, der bei einer Klassenfahrt mitten in der Nacht betrunken zum Baden ins Meer ging und dabei umkam. Im darauf folgenden Prozess wurde Heike Fuchs vom Gericht freigesprochen – nicht jedoch von den Eltern. Vermutlich wurde Heike Fuchs kurz nach der Verkündung des Urteils getötet. Ein starkes Indiz gegen das Ehepaar Betz, zumal ihnen Paul, ein Mitschüler Nicos, nach dem Prozess neue Informationen über die Lehrerin und ihre Beschäftigung in jener Nacht gegeben hatte.

© SWR/Stephanie Schweigert

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Über die Vorkommnisse im Landschulheim redet Exschüler Paul noch ganz offen, wobei ziemlich schnell klar wird, dass er nicht viel von Nico hielt und mit ihm um Eshes Gunst konkurrierte. Als es aber um seinen eigenen Groll gegen die Lehrerin geht – Paul musste die Schule verlassen, weil Heike Fuchs angesichts seiner Mathematikleistungen unbarmherzig blieb – zieht der 17-Jährige es vor abzuhauen. Kein gutes Zeichen.

Während Kopper Herrn Betz‘ Alibi überprüft, geht Lena den rätselhaften Aufzeichnungen nach, die Heike Fuchs zum Thema Afrika hinterlassen hat. Offensichtlich beschäftigte sie sich intensiv und engagiert mit einer bestimmten Frage – nur welche das sein soll, erschließt sich nicht. Im Begegnungszentrum kann weder Regula Großmann noch Dafina Steger Lena Odenthal weiterhelfen. Gerade das macht die Kommissarin noch misstrauischer. Eshes Wissen wird ihr weiterhelfen, dessen ist sich Lena sicher. Aber wie soll sie das Mädchen dazu bewegen, sich ihr zu offenbaren? Erst als die latente Bedrohung, die über Eshe schwebt, zur realen Gefahr wird, überwindet sich das Mädchen, Lena zu Hilfe zu rufen.

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Fazit: Ein klasse Tatort, wo ich am Anfang zwar dachte, dass dieser langweilig wird, bin ich doch kein Fan von solch afrikanischen Geschichten, weil man da im Moment ja einfach überflutet wird. Dennoch war die Story total interessant und auch nicht zu sehr übertrieben, wie ich befürchtet habe.  In einer Nebenstory lernt man auch Kopper besser kennen, was mir besonders gut gefallen hat. Am Ende wendet sich die Geschichte noch einige Male, dass man immer wieder denkt, jemand anderer ist der Mörder, also in bester Tatort Manier. Insgesamt ohne etwas von der Story verraten zu wollen, kann ich sagen, dass Du dir diesen Tatort unbedingt anschauen musst, denn er war wirklich klasse.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de