Interview: Max Giermann „Hitler kann sich ja nicht mehr äussern“

Max Giermann ist ein deutscher Schauspieler, Komiker, Theaterschauspieler und Theaterregisseur.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Foto © Boris Breuer

Foto © Boris Breuer

Max, wenn man so liest was Sie schon alles gemacht haben sind Sie ja Schauspieler, Komiker, Moderator, Theaterschauspieler und Theaterregisseur, aber als was würden Sie sich selber bezeichnen?

Als Moderator sehe ich mich nicht. Die umfassendste Berufsbezeichnung ist wohl `Schauspieler`. `Gaukler`geht auch. 🙂

 

Außerdem sind Sie gelernter Clown, das müssen Sie mal erklären, was macht einen Clown aus?

Clowns sind nicht zu verwechseln mit traurigen Pantomimen in der Fussgängerzone. Ein Clown ist v.a. Komiker und hat in erster Linie lustig zu sein! Grosse Clown haben allerdings auch eine gewisse Tiefe.

 

Große Bekanntheit bei der breiten Masse erlangten Sie ja als Ensemblemitglied von Switch Reloaded, wie kam die Zusammenarbeit eigentlich zustande?

Der Produzent hat mich damals ein wenig zu meinem Glück gedrängt. Eigentlich hatte ich zu der Zeit nämlich ein Theaterengagement und wollte absagen. Doch dann hat man es mir ermöglicht, immer nur an den Wochenenden zu drehen. 

 

Sie parodieren unglaublich viele Menschen, gab es da irgendwann mal einen Punkt an dem Sie das Talent bemerkt haben andere Menschen „nachzumachen“?

Ganz ehrlich: diesen Punkt gab es bis heute nicht. Bei jeder neuen Rolle frage ich mich wieder, wie das gehen soll.

 

Können Sie sich an Ihre erste Parodie erinnern?

Das waren Johann Lafer und Alfred Biolek für ein Casting. Lafer hat einen Bio-Eintopf gekocht- und Biolek dafür in kleine Stücke zerhackt.

 

Welche Person parodieren Sie am liebsten?

Der Abwechslungsreichtum macht mir am meisten Spass.

 

Sicher gibt es ja auch mal Resonanz von den „Prominenten“ gab es auch schon negative auf eine Parodie oder immer nur gute?

Hitler kann sich ja nicht mehr äussern. Ansonsten waren alle Rückmeldungen erstaunlicherweise positiv.

 

Wenn man Sie parodieren wollte, wie würde das aussehen?

Da müssen Sie meine Freundin fragen- die kennt alle meine Macken und Abgründe.

Foto © Boris Breuer

Foto © Boris Breuer

„Wer denn sonst?!“ heißt Ihr aktuelles Progamm mit dem Sie auf Tour gehen, erzählen Sie mal, worum geht es da?

Es geht v.a. um den Wahnwitz im Leben eines Parodisten. Ausserdem spiele ich damit, dass keiner so richtig weiss, wer der Mann hinter den Masken eigentlich ist.

 

Das ist ja Ihr erstes eigenes Programm, haben Sie da eigentlich große Angst ob das alles auch gut ankommt?

Es ist vielmehr erwartungsvolles Gespanntsein.

 

Wie viele Auftritte sind denn geplant?

In diesem Jahr sind es erstmal ca. 25, dann sieht man weiter.

 

Aber bei einer möglichen neuen Staffel Switch werden Sie auch dabei sein, darf man da schon was verraten?

Man KANN im Moment nichts verraten, da ich tatsächlich gar nicht weiß, wie oder wann es mit Switch weitergehen soll.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant?

Wahrscheinlich noch ein Kinofilm mit Detlev Buck im Herbst, danach dann schon Weihnachtsgeschenke kaufen.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Wurde schon erwähnt, dass es für mein Programm noch Karten gibt? ;^)

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen? 

Mit einem Moskito.

 

Nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter, und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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