Dokumentarfilm im Ersten: Berlin – Stettin

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© SWR/Vineta Film/Volker Koepp

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Mittwoch, 24. August 2011 | 23:30 Uhr im Ersten

Info: Als Volker Koepp um 1950 in der Treskowallee in Berlin-Karlshorst das Hüpfspiel „Berlin – Stettin“ spielte, war ihm noch nicht bewusst, dass sich mit diesen beiden Städtenamen eigene wichtige Lebensorte verbanden. Volker Koepp wurde 1944 in Stettin geboren. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, Anfang 1945, floh seine Mutter, Thea Koepp, von dort und fand nach Zwischenstationen in Broda bei Neubrandenburg und Greifswald in Berlin-Karlshorst eine neue Heimat. 

© SWR/Vineta Film/Volker Koepp

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Zwischen Berlin und Stettin liegen wichtige Lebens- und Filmlandschaften Volker Koepps. Oft hat der renommierte Dokumentarfilmer zwischen Elbe und Oder gedreht, bei Menschen, deren Leben wie sein eigenes durch die Zeitläufte der Geschichte geprägt wurde: Zweiter Weltkrieg, Vertreibungen, Teilung und Wiedervereinigung, Abwanderung und Wiederbesiedlung. In „Berlin – Stettin“, seinem wohl autobiografischsten Film, ist Volker Koepp wieder zwischen Berlin und Stettin unterwegs. Ganze Film-Zyklen entstanden dort vor Jahren: über die Ziegelarbeiter in der Kleinstadt Zehdenick (1988 und1991) oder über die Arbeiterinnen des heute geschlossenen Textilwerks OTB (Obertrikotagebetrieb) in Wittstock (1975-1997). Auf seinen Reisen begegnet Volker Koepp Menschen aus früheren Filmen wieder und macht neue Bekanntschaften. Diesmal fügt er ihnen seine persönlichen Erinnerungen hinzu: Gedanken, Gespräche, biografische Notizen. „Berlin – Stettin“ entwirft einen lebendigen zeitgeschichtlichen Bogen vom Kriegsende bis in die Gegenwart.

© SWR/Vineta Film/Volker Koepp

Fazit: Ich finde diese Idee der Doku schon auf eine Art und Weise klasse und sicherlich hochinteressant für Menschen aus der Region, ich komme aus dem hohen Norden und konnte nicht so sehr viel damit Anfangen ehrlich gesagt, dennoch fand ich die geschichtlichen Aspekte interessant. Ein wenig zwiespaltig, insgesamt aber sehr interessant wenn auch wie schon gesagt für mich sehr schwierig, weil ich eben nichts mit der Region zu tun habe und auch mit der ehemaligen DDR, die hier angesprochen wird nicht viel zu tun hatte.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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