Interview: Stephan Käfer „Der Dreh mit Joan Collins war klasse“

Stephan Käfer ist ein deutscher Schauspieler. Bekannt ist er durch eine Rolle in „Verbotene Liebe“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

© ARD/Anja Glitsch

© ARD/Anja Glitsch

In einem Interview sagten Sie, dass Sie durch Ihre Tätigkeit als Reiseverkehrskaufmann in die USA kamen und da dann mit dem Schauspielbusiness in Berührung. Wie lief denn das genau, eher Zufall oder hatten Sie schon vorher den Wunsch in dem Beruf was zu machen?

Mit dem Gedanken den Beruf Schauspieler zu wählen hatte ich mich schon vorher befasst, allerdings stand es noch nicht an der obersten Stelle meiner Liste. Daher war es schon eher Zufall, als ich in Santa Monica beim Überqueren der Straße von einem Castingdirektor angesprochen wurde, ob ich denn Schauspieler sei, da er genau einen Typen wie mich sucht. Ich sagte, dass ich mich sehr dafür interessiere, aber gerade erst aus Deutschland in die USA gezogen sei und somit noch nicht weiter darüber nachgedacht habe. Das Glück wollte es so und da der besagte Castingdirektor auch Schauspiel unterrichtete lud er mich zu seiner Klasse ein und der Grundstein war gelegt.

 

Wie kamen Sie dann schließlich zur Verbotenen Liebe?

Es ist immer schwer sich in einem Beruf behaupten zu wollen, den sehr viele Menschen als Traumberuf ansehen. Ich bin aber der Überzeugung mit einer positiven Einstellung alles erreichen zu können und vielleicht hatte ich deshalb das Glück, nachdem ich zurück in Deutschland an meiner Ausbildung weiter gearbeitet hatte, sehr schnell eine Agentur zu finden und damit auch an meinen ersten Castings teilnehmen konnte. das Resultat eines dieser Castings war dann meine erste Serienhauptrolle bei der Verbotenen Liebe.

 

Wie bereitet man sich denn auf die Rolle eines adeligen vor? 

Für die Rolle des adeligen Philipp habe ich viel im Internet gestöbert mich über die Adelshäuser informiert, über Verhaltensweisen zu bestimmten Anlässen, über die Problematik immer in der Öffentlichkeit zu stehen, beobachtet zu werden, etc. und mir daraufhin ein Rollenprofil ausgedacht. Natürlich habe ich auch sehr oft Verbotene Liebe angeschaut, um zu sehen wie das meine Kollegen so machen 😉

 

Ich habe gelesen, dass Sie an ihrem ersten Drehtag mit Joan Collins gedreht haben, wie war das? Hat man da dann einen solchen riesen Respekt, dass das spielen schwer fällt?

Joan Collins, das war klasse ! Für mich war es wirklich eine Ehre mit so einem Hollywoodstar gleich zum Einstieg in die Serie zusammen spielen zu dürfen. Natürlich hatte ich großen Respekt vor ihrer Person, doch dachte ich mir mach es so wie in den USA sei einfach locker und freundlich, also stellte ich mich am ersten Drehtag mit ‚hello I’m Stephan and I’m your prince‘ vor, sie musste schmunzeln und wir hatten viel Spaß beim Drehen.

© ARD/Anja Glitsch

© ARD/Anja Glitsch

Wie viel Stephan steckt denn in Prinz Philipp zu Hohenfelden?

Abgesehen von der äußeren Schale steckt in Philipp vielleicht noch die Freundlichkeit und Zielstrebigkeit von Stephan.

 

Die Verbotene Liebe ist für Sie … ?

Verbotene Liebe ist für mich wie ein zweites zu Hause mit vielen lieb gewonnenen Menschen …

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Die Zukunft, nun man möchte sich immer weiterbewegen und Neues ausprobieren, das ist auch bei mir der Fall, im Moment möchte ich aber unseren Zuschauern tolle emotionale Momente bescheren, die sie beim Zusehen glücklich oder auch traurig machen …

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich finde es toll, dass wir so viele treue Fans haben und möchte mich für die Unterstützung ganz Herzlich bedanken !

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit einer dicken Erkältung, denn die kann man nicht wegschwitzen 😉

 

Nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter, und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

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