All Time Low – Dirty Work | CD Review

Die Rezensionen auf nachgebloggt.de sind natürlich nur eine Meinung von mir.
Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

Produktinfo: Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 haben sich All Time Low, vier Jungs aus einem Vorort von Baltimore, zu einer der größten Pop-Punkbands der Welt gemausert: Auch wenn ihre Songs zunächst nur von wenigen Radiosendern gespielt wurden, wuchs und wuchs ihre eingeschworene Fangemeinde mit jeder Veröffentlichung und, wichtiger noch, jedem Konzert – schließlich haben All Time Low von Anfang an unglaublich viel Energie in ihre Live-Aktivitäten investiert, so viel, dass sie in dieser Hinsicht selbst Veteranen wie Green Day in nichts nachstanden und -stehen. Mit der Veröffentlichung ihres vierten Albums, zugleich ihr erstes für Interscope, setzen sie dieser Tage noch einen drauf: „Dirty Work“ heißt der Longplayer, insgesamt 12 Tracks sind es, von astreinen Punkhymnen bis hin zu eingängigen Rocksongs und Mitsingnummern ist alles dabei; eine Mischung also, die man diesen Sommer aus diversen Autos und auf etlichen Hauspartys hören wird. Sänger und Gitarrist Alex Gaskarth weiß, wovon er spricht, wenn er singt: „I feel like dancin’ tonight – I’m gonna party like it’s my civil right!“ Denn: „Dirty Work“ macht Tanzen tatsächlich zum Bürgerrecht, zur Bürgerpflicht sogar, immerhin wurde die neue LP in den Staaten schon im Vorfeld als „Most Anticipated Music Of 2011“ (Coverstory von Alternative Praise) gehandelt…

Fazit: All Time Low wird ja oft mit Blink-182 vergleichen und gehört wohl zu den sogenannten Emo-Bands, was auch immer das genau bedeuten soll. Ich bin ganz ehrlich, ich hatte einen Newsletter im Postfach, mit einem ganz interessanten Text, ich kannte die Band also vorher nicht. Auch Pop-Punk war mir nicht wirklich ein Begriff. Aber man soll ja bekannterweise seinen Horizont immer erweitern, also wollte ich hier einmal reinhören. Das Album gefällt mir sogut, dass ich Dir das vorstellen möchte. Richtig schön rockig, punkig, poppig, tolle Musik, wo ich mich wirklich frage, wieso diese Band bisher an mir vorbei gegangen ist. „Under a Paper Moon“ gefällt mir besonders gut, aber auch alle anderen Stücke sind großartig. Das Inlay ist auch sehr schön mit Bildern gestaltet, leider etwas negativ, dass keine Lyrics vorhanden sind, das hätte ich mir durchaus gewünscht und entspricht immer einer persönlichen Vorliebe alles immer mitsingen zu wollen. Ich kann dieses Album und alle seine 16 Tracks wirklich empfehlen. Hört doch mal rein …

Mein Dank geht an Starkult Promotion, die mir freundlicherweise dieses Album für eine Rezension zur Verfügung gestellt haben.

Interessante Links zu diesem Beitrag

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de