Interview: Melanie Kogler „Ich möchte Marlene auf jeden Fall noch länger spielen“

Melanie Kogler eine österreichische Schauspielerin, bekannt aus Verbotene Liebe.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

© ARD/Anja Glitsch

© ARD/Anja Glitsch

Melanie, nach Ihrer Schauspielausbildung haben Sie ja richtig Glück gehabt direkt am Salzburger Landestheater spielen zu können, da gehört dann sicher eine richtige Portion Glück dazu, oder wie kam es zu den Rollen?

Ja, Glück hat da mit Sicherheit eine große Rolle gespielt, und ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich kam gerade von Zürich nach Salzburg zurück, nachdem ich meine Schauspielausbildung abgeschlossen hatte und habe erfahren, dass am Landestheater noch dringend eine Schauspielerin gesucht wird. So kam ich zum Vorsprechen und es hat auch geklappt.

 

Wie war das denn bei Ihnen mit der Schauspielerei? Wann stand fest „Ich will Schauspielerin werden“ ?

Die Idee Schauspielerin zu werden hatte ich mit 17. Mein damaliger Musiklehrer meinte, dass das doch etwas für mich sei. Ich habe mich dann im Internet umgesehen und an der European Film Actor School in Zürich war kurz darauf ein Schnuppertag. Ich bin da hin gefahren und war so begeistert, dass ich mir vorgenommen habe dort die Aufnahmeprüfung zu machen. Und als ich tatsächlich aufgenommen wurde, war klar, ich werde Schauspielerin.

 

Sie sind Österreicherin, spielen auch im deutschen Fernsehen, ist der Markt für junge Schauspieler in Deutschland besser oder was bewog Sie dazu in Deutschland spielen zu wollen?

Der Markt in Deutschland ist auf jeden Fall größer als der in Österreich. Daher hat man in Deutschland natürlich mehr Chancen eine Rolle zu bekommen.

 

Seit Anfang 2011 sind Sie bei der „Verbotenen Liebe“ dabei und spielen dort die Rolle der Marlene von Lahnstein, wie würden Sie diese Rolle selbst beschreiben?

Marlene ist eine Frau, die ein großes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit hat. Sie liebt es im Rampenlicht zu stehen. Durch ihr selbstbewusstes Auftreten wirkt sie auf andere oft kühl und eingebildet. Hinter der Fassade steht aber eine sehr verletzliche Frau, die sich nie sicher ist, ob das was sie tut auch genügt. Marlenes größte Angst ist es zu versagen. Sie weiß nie, ob sie geliebt wird für das, was sie ist, oder für das, was sie vorgibt zu sein.

 

Und wieviel Ähnlichkeit haben Sie mit der Rolle, wieviel Melanie steckt in Marlene? Und andersrum?

Marlene und ich sind uns gar nicht so unähnlich. Beide suchen wir das Rampenlicht und die Bestätigung durch andere Menschen. Marlene ist, wie ich, eine Künstlerin und deshalb haben wir auch dieselben Träume und Ängste. Auch ich träume natürlich von einer großen Karriere. Marlene und ich, wir sind sehr emotional und reagieren daher beide schon mal über. Aber das sehen wir dann auch ein und sind nicht zu stolz um uns zu entschuldigen.

© ARD/Anja Glitsch

© ARD/Anja Glitsch

Werden wir Sie langfristig in dieser Rolle sehen können?

Ich möchte Marlene auf jeden Fall noch länger spielen, da sie ein Charakter ist, der viele Spielmöglichkeiten bietet. Marlene entwickelt sich ja auch permanent weiter und ich würde an dieser Entwicklung sehr gerne teilhaben.

 

Vor kurzem haben Sie auch am Beachvolleyball Starcup 2011 in Cuxhaven teilgenommen, wie fühlen sich solche Termina an? Wenn man direkt mit den Fans zu tun hat? Das ist sicher eine Erfahrung gewesen die man sonst nicht so oft macht als Serienschauspielerin oder?

Ja das war eine tolle Erfahrung! Ich bin gerne mit Menschen zusammen und besonders mit denjenigen die die „Verbotene Liebe“ so regelmäßig verfolgen wie unsere Fans. Ich freue mich immer über Feedback und ich finde es schön, dass die Menschen die Marlene täglich sehen auch Melanie kennen lernen.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Mit Marlene geht es spannend weiter und man darf sich auf jeden Fall auf die eine oder andere Überraschung freuen.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich möchte mich bei allen Fans der „Verbotenen Liebe“ für die Unterstützung bedanken und ich hoffe, dass in Zukunft vielleicht der ein oder andere Leser, der „Verbotene Liebe“ noch nicht kennt auch zum Fan wird und uns so tatkräftig wie viele andere unterstützen!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Oh, da gibt es einige.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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