Interview: Sebastian Fitzek „Als Schriftsteller folgt man seiner Leidenschaft“

Sebastian Fitzek ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Fotograf: Frau Lucia Fuster

Fotograf: Frau Lucia Fuster

Sebastian, auf Ihrer Webseite schreiben Sie, dass Sie Ihren Erfolg als Autor Ihrer Naivität zu verdanken haben. 0,1% aller Scripte werden genommen heißt es, ist das wirklich so oder übertrieben?

Wenn man sich den Stapel von Manuskripten allein im Büro meiner Lektorin ansieht, dann ist das vermutlich sogar noch untertrieben.

 

Und warum glauben Sie hatten Sie so ein großes Glück? War die Qualität Ihres Buches so gut?

Zumindest kann sie nicht im Wege gestanden haben, wenn man bedenkt, dass es keinen einzigen Euro für Marketing gab und „Die Therapie“ in einer Kleinstauflage an den Start ging. Dieses Buch hat tatsächlich durch Mundpropaganda seinen Weg zu den Lesern gefunden.

 

Ihre Psychothriller waren alle Bestseller, wieso entschieden Sie sich gerade für dieses Genre?

Als Schriftsteller entscheidet man sich nicht für oder gegen ein Genre sondern man folgt seiner Leidenschaft. Und Thriller sind eine meiner größten Leidenschaften.

 

Gerade als Taschenbuch erschienen „Der Augensammler“ um was geht es da?

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

 

„Das Kind“ ist ein Roman der in diesem Jahr verfilmt wird, schreiben Sie dann das Drehbuch dazu oder wie kann man sich so eine Produktion vorstellen, wieviel Einfluss hat ein Autor darauf?

Ich bin das, was man einen kreativen C-Produzenten nennt. Ich habe nicht nur die Rechte am Buch eingebracht, sondern auch am Drehbuch mitgewirkt und auch etwas Geld zugeschossen. Letztlich versuche ich aber nur auf die Dinge Einfluss zu nehmen, von denen ich auch Ahnung habe. Und da ich noch nie einen Film gedreht habe, habe ich meistens die Rolle des interessierten Beobachters gespielt und gerne meine Meinung geäußert, wenn ich von den Experten um Rat gefragt wurde.

 

Fotograf: Volkmar Otto

Fotograf: Volkmar Otto

Woran schreiben Sie aktuell?

An einer Fortsetzung des Augensammlers. „Der Augenjäger“ erscheint am 27.9.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Ich freue mich sehr auf die Premiere des Theaterstücks „Der Seelenbrecher“ im September in Braunschweig. Und dann ist meine Frau ja wieder schwanger, das wird definitiv die beste Veröffentlichung dieses Jahr.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Dafür haben Sie hier nicht genügend Platz, deshalb presse ich das immer in Buchform.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit mir selbst. Ich bin kein Sauna-Fan.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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