Interview: Florian Stadler „Es ist toll, wenn man auf der Straße von Menschen angesprochen wird“

Florian Stadler ist ein deutscher Schauspieler. Bekannt ist er durch eine Rolle in „Sturm der Liebe“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

© ARD/Arvid Uhlig

© ARD/Arvid Uhlig

Florian, was hat Sie eigentlich dazu gebracht Schauspieler werden zu wollen?

Ich hatte mich in Augsburg für Jura eingeschrieben, als ich das meinem Vater am abends erzählte sagte er:

„Aha, das könnte er sich für mich gar nicht vorstellen…ob ich nie den Wunsch hatte auf eine Schauspielschule zu gehen?“

Von da an bin ich viel ins Theater und hab an Vorsprechen bei den Schauspielschulen teilgenommen…

und das Jurastudium nach fünf Wochen an den Nagel gehängt.

 

und wollten Sie immer schon Schauspieler werden?

Nein…während der Schulzeit hatte ich anderes im Kopf 😉 

 

Angefangen haben Sie am Theater, dort haben Sie einige Jahre gespielt bis Sie zum Fernsehen gekommen sind, wo sind für Sie da die Unterschiede?

Am Theater hat man sechs Wochen Probenzeit und entwickelt gemeinsam mit dem Regisseur die Rolle und das Stück. Beim Fernsehen muss man die „fertige Rolle“ quasi mitbringen. Es gibt kein ran tasten sondern geht gleich in die Vollen.

 

Was spielen Sie lieber, im Fernsehen vor einem Millionenpublikum oder am Theater vor einigen Hundert?

Beim Theater ist das Besondere, dass jede Vorstellung neu und anders ist. Es kann auch wahnsinnig spannend und intensiv sein für wenige Zuschauer zu  spielen; man bekommt immer gleich was vom Publikum zurück. ( als ich mal den „Herzog Albrecht“ in die „Bernauerin“ gespielt habe vor 700 Zuschauern und mich der Chor angesungen hat und das Orchester spielte…das war einzigartig.) Beim Fernsehen denke ich  zuerst nur an die Kamera…und später, dass das Millionen sehen. Aber es ist toll, wenn man auf der Straße von Menschen angesprochen wird die „jeden Tag Sturm der Liebe schauen und keine einzige Folge verpassen“.

 

© ARD/Ralf Wilschewski

© ARD/Ralf Wilschewski

Seit Sie in „Sturm der Liebe“ spielen, sind andere Projekte ja weniger geworden, hat man überhaupt noch Zeit für anderes wenn man in einer Daily mitspielt?

Leider konnte ich gerade einen Fernsehfilm nicht machen, da es zeitlich nicht möglich war. 2010 hatte ich in „Die Tochter des Mörders“ und „Bis aufs Blut“ gespielt.

Das waren kleine Rollen und das ließ sich gut vereinbaren.

 

Wie würden Sie Ihre Rolle „Nils Heinemann“ selbst beschreiben?

Nils Heinemann ist ehrlich, zuverlässig und gerade heraus. Mit ihm gemeinsam habe ich, dass ich mich für die gleichen Sportarten interessiere und vielleicht sind wir auch beide etwas hitzköpfig 😉 Poloshirts haben wir nicht gemeinsam!!!

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ich möchte mich bei allen Lesern bedanken, die „Sturm der Liebe“ schauen, uns bei Anlässen wie dem „ARD Beachvolleyballcup“ so super unterstützen und jeden Tag mit den einzelnen Rollen mit fiebern. DANKE!

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

mit „Werner Saalfeld“

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

von Daniel Pietrzik | nachgebloggt | cc-by-nc

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