FilmDebüt im Ersten: Die Liebe der Kinder

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© WDR/2pilots

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Montag, den 22.August 2011, um 22.45 Uhr im Ersten

Zwei allein erziehende Eltern Maren (Marie-Lou Sellem) und Robert (Alexander Brendemühl) lernen sich in einem Chatroom kennen und beschließen zusammenzuziehen. Gerade weil die beiden sich in gewisser Weise so fremd sind, hat man das Gefühl, dass die Beziehung sehr frei und erwachsen ist. Bis sich ihre Kinder Mira (Katharina Derr) und Daniel (Tim Hoffmann) ineinander verlieben und mit der bezwingenden Direktheit ihrer ersten Liebe das freie Arrangement der Erwachsenen aus den Angeln heben. Erst als die alles relativierende erste Liebe der Kinder an ihren eigenen Ansprüchen zerbricht, haben die Erwachsenen wieder eine Chance.

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Fazit: Also die Story zum Anfang war irgendwie sehr weit hergeholt,  ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich Menschen so kennen lernen bzw. dass schon, aber nicht in einem solchen Umfang eine Beziehung eingehen. Wenn man über den Anfang hinweg sieht entwickelt sich nach einiger Zeit ein immer besser werdender Film. Kurz gesagt geht es darum, dass sich zwei Menschen im Internet kennen lernen, die beide schon so halbwüchsige Kinder haben, die sich dann ineinander verlieben und heiraten wollen. Klingt nicht nur komisch, sondern ist auch etwas seltsam aber wie schon erwähnt wird der Film mit der Zeit wirklich immer besser wenn auch nicht so, dass ich von einem grandiosen Film sprechen würde, sondern eher in die Richtung „War gut, kann man gucken“.

Am Ende gibt es natürlich haufenweise Probleme und das nicht nur bei den Kindern.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de