Interview: Haudegen „Wir arbeiten weiter an unserer Musik und gehen dann auch erstmals auf Tour“

Haudegen ist eine Deutschrock-Band aus Berlin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Hagen, Sven, wie habt Ihr euch eigentlich kennen gelernt?

Wir sind Freunde seit 1983 und haben uns als Kids in den Straßen von Marzahn und Hellersdorf kennengelernt.

Wir waren auf den Baustellen damals spielen und sind um die Neubauhäuser gezogen. Eine tolle Zeit war das. Seit damals sind wir Freunde und teilen unser Leben miteinander.

 

Haudegen heißt ja „Kampferprobter Mann“ oder bezeichnet ein einseitig schneidendes Schwert, warum habt Ihr gerade diesen Namen für die Band gewählt?

Alle Attribute die auf einen Haudegen zutreffen passen auch auf uns beide. Unsere Großväter nannten uns oft so und so lag es eben nahe. Sie sagten immer zu uns kleinen Stepkes „Ihr werdet uns so richtige kleine „Haudegen““. So entschieden wir uns eben danach zu benennen.

 

Vom harten Rap zum Deutschrock, finde ich eine starke Veränderung, wie kam es zu der Wandlung?

Uns fehlte die Herausforderung in diesem Genre. Wir haben schöne Zeiten verbracht und eine Menge gelernt, nur irgendwann haben wir unseren persönlichen Zenit erreicht und wollten etwas Neues machen. So kamen wir dann zu unserer heutigen Musik. Veränderung ist ja zum Glück die einzige Konstante, und somit freuen wir uns umso mehr dass wir diese Leidenschaft  für uns entdeckt haben.

 

Das Album „Schlicht & Ergreifend“ kann man ja als Erfolg betiteln, hättet ihr damit gerechnet dass ihr damit der wirklich breiten Masse bekannt werdet?

Danke, wir schreiben und machen die Musik die uns selbst fehlt.

Am Ende wäre dann also die logische Schlussfolgerung dass es wohl vielen Menschen dort draußen an echten Gefühlen und ernstzunehmenden Emotionen fehlt. Aber gerechnet haben wir damit nicht, wir befinden uns ja auch immer noch auf unserem weg, unserer Mission.

Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit sollten in den Vordergrund gerückt werden. Also streng genommen sind wir auf einem guten Weg….

 

Ihr werdet ja schon mit den Onkelz verglichen, wie steht Ihr zu solchen Vergleichen?

Wir halten nichts von Vergleichen, denn alles hat seine Einzigartigkeit. Besonders unser Stil ist wohl einmalig. Ich denke die gesunde Mischung macht uns aus. Wir verstehen natürlich das es Menschen daran erinnert, harte Stimme, Rockmusik, da liegt es nahe, aber für uns ist das kein Problem, denn wer das Album erstmals hört, wird feststellen das es da eine Menge Unterschiede gibt. Ein Fan schrieb uns mal „Die Onkelz gaben uns Hass, Ihr gebt uns Hoffnung“. Das ist für uns ein großes Kompliment.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Wir arbeiten weiter an unserer Musik und gehen dann auch erstmals auf Tour um uns von unserer stärksten Seite zu zeigen.

Die nächsten Alben stehen in den Startlöchern und warten schon ungeduldig auf offene Ohren und offene Herzen. Wir planen eine Menge und werden uns auch weiter sozial engagieren.

 

Gibt es etwas, dass Ihr gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würdet?

Wo wir gerade dabei sind, möchten wir einen für uns wichtigen Satz erwähnen: „Wirklich Reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat als die Realität zerstören kann.“

 

Mit wem würdet Ihr nicht in der Sauna sitzen wollen?

Uns fällt niemand ein mit dem wir nicht in der saune sitzen wollen würden , doch wir könnten dir definitiv sagen mit wem wir den Platz teilen würden, als da wären; Rolf Zacher, Klaus Lage, Herbert Grönemeyer & die drei Damen vom Grill, das wäre ne amüsante runde denken wir……

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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