Interview: Laith Al-Deen „Das neue Album ist anders, da ich anders als früher bin“

Laith Al-Deen ist ein deutscher Musiker

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

Foto: Laith Al-Deen

Foto: Laith Al-Deen

Laith Sascha, Nennt Sie eigentlich jemand Sascha?

Nicht mehr seit dem Zivildienst, bei dem „Sascha“ als Name für einen Altenpfleger zugänglicher war als Laith.

 

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewaschen, Ihr Vater kommt aus dem Irak, was verbindet Sie mit dem Irak?

Nicht besonders viel, da ich Kindergarten und Vorschule sogar in den USA absolvierte. Leider ist eine Auseinandersetzung mit meinen Wurzeln vor Ort derzeit mehr als schwierig, doch eine Irakreise ist für die Zukunft geplant.

 

Im Jahr 2000 wurden Sie der breiten Masse mit „Bilder von dir“ bekannt, galt Ihr Interesse schon immer der Musik, oder wollten sie je was anderes machen und wie sind Sie schließlich in die Musikbranche gerutscht?

Seit 1993 verfolgte ich die Idee vom Profimusiker auf recht beschwerlichen Wegen. Währendessen bin ich immer wieder am Versuch, etwas „ordentliches“ zu machen gescheitert. Letztendlich war es meine Präsenz als Chorsänger einer HipPop-Band, die mir den Deal einbrachte.

 

Ihr neues Album heißt „Der Letzte Deiner Art“ was erwartet den Hörer?

Ein ausgewachsenes, recht erdiges und abwechselungsreiches Popalbum, das sich mit diversen Themen beschäftigt. Der beste Weg das herauszufinden ist es, einfach reinzuhören.

 

Was denken Sie selbst, ist es gut geworden, besser als die anderen, kann man das als Künstler überhaupt selber bewerten?

Es ist anders, da ich anders als früher bin. Die weitere Bewertung überlasse ich den Hörern. Bisher lese ich viel Gutes.

Foto: Laith Al-Deen

Foto: Laith Al-Deen

Ihr Terminkalender für die nächsten Wochen ist voll, wie gehen da Ihre Liebsten mit um, die Zeit in der ein Album kommt und eine Tour muss doch unglaublich stressig sein?

Meine Frau kennt mein Leben und ist ein relevanter Teil davon. Nicht zu selten leiht sie mir ihre Kraft in schwachen Momenten und ich versuche ihr das an anderer Stelle zurückzugeben.

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Das nächste, größere Vorhaben ist die für Jan/Feb 2012 anstehende Tour. Darüber hinaus bin ich in der Vorbreitung für eine Charity-Aktion für die ich versuchen werde, möglichst viele Künstler zu generieren.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

All you need is love.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Desiree Nick. Ihr „Wortaufguss“ würde mir den Rest geben.

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

 

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© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de