Interview: Doris Preißler „Wir alle sind die Generation doof“

Doris Preißler ist eine deutsche Autorin.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Foto: Doris Preißler

Foto: Doris Preißler

 

Ihr aktuelles Buch heißt „Dagegen bin ich algerisch: Was die Generation Doof denkt, sagt und schreibt“ Wir würden Sie die Generation Doof beschreiben, wer gehört dazu?

Jeder, der lesen und schreiben kann und sich dazu auch noch im Internet bewegt gehört zur Generation doof. Also wir alle. Aber wer sich jetzt von dem Begriff „Generation Doof“ provozieren lässt, nimmt das Leben eh viel zu ernst.

 

Wie kommt es eigentlich zu der Idee zu so einem Buch?

Es gibt ja schon einen ersten Teil des Buches. „Deutschland Deppenland“, und die Resonanz war einfach so unglaublich gut, dass wir beschlossen haben, einen zweiten Teil zu machen. Abgesehen davon haben wir so viele Mails mit Vorschlägen bekommen, da mussten wir einfach ein zweites Buch schreiben.

 

Kürzlich waren Sie bei TVTotal zu sehen, das war sicher alles sehr aufregend, wie wird man eigentlich zu der Sendung eingeladen, wird man gefunden?

Der Verlag hat extra eine Presseabteilung, diese schickt zu jedem neuen Buch eine Pressemitteilung an die Medien raus. Und so ist TV Total auf uns aufmerksam geworden.

 

Was ich sehr lustig fand war das Beispiel zu „Warum liegt hier Stroh“ Warum glauben Sie, dass viele Menschen also die Generation Doof, solche Dinge mehr interessiert wie beispielsweise politische News?

Das glaub ich gar nicht. In politischen News steckt manchmal auch sehr viel Humor. Ich möchte hier jetzt keine Namen nennen, aber es gibt in Deutschland durchaus Politiker, die immer wieder durch ihre Reden humoristisch auffallen. Es sind auch ein paar dieser Reden im Buch zu finden.

 

„Die lustigsten mitgelauschten Unterhaltungen“ Gibt es da etwas kurzes was man hier erwähnen könnte als Vorgeschmack? Sind das dann auch Unterhaltungen die Sie gehört haben oder auch Erzählungen von Freunden und Bekannten?

Da muss ich leider beichten, dass ich von meinen Freunden und Bekannten ein Mitschreibverbot bekommen habe. Aber meine Lieblingsszene spielt in einem Fotoladen.

Eine Frau geht zum Verkäufer und fragt diesen, ob es den Rahmen auch in Querformat gibt. Der Verkäufer dreht den Rahmen daraufhin um 90 Grad und sagt der Kundin: „Ja, ist gerade im Moment neu reingekommen!“

 

Was kann man sich unter einer „peinlichen Kontaktanzeige“ denn vorstellen?

Naja, es gibt ja schon noch einen Unterschied zwischen peinlich und lustig. Manche Verfasser beweisen wirklich sehr viel Humor und es macht Spaß, diese zu lesen. Aber peinlich ist es, wenn viele Rechtschreibfehler in der Anzeige sind, der Verfasser aber große Ansprüche an den neuen Partner stellt. Aber zu den Kontaktanzeigen gibt es auch ein ganzes Buch von mir 😉 „Radiologe sucht Frau mit innerer Schönheit“

 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Ja natürlich. Gerade auf den Markt gekommen ist „Hätten Sie es geschafft? Die härtesten Prüfungen der Welt“ und demnächst erscheint noch „Schreckliches Wissen: 987 Fakten, die Sie lieber nicht gewusst hätten“.

 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Bitte weiterhin entzückende Kontaktanzeigen, Ausreden, Ticks und skurrile SMSen verfassen.

 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Eigentlich ist die Sauna ja ein Ort der Entspannung und man sollte sich da nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aber mein alter Physik- und Mathelehrer oder mein BWL- Professor würden mich augenblicklich aus der Sauna treiben.

 

 

nachgebloggt bedankt sich ganz herzlich für dieses Interview. Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder sich die Zeit nimmt für ein Interview, für seine Fans, für interessierte Menschen. Wenn Dir dieses Interview gefällt, sage es gerne weiter und wenn Du noch Fragen hast, darfst Du diese gerne hier stellen.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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Ihr aktuelles Buch heißt „Dagegen bin ich algerisch: Was die Generation Doof denkt, sagt und schreibt“ Wir würden Sie die Generation Doof beschreiben, wer gehört dazu?

Jeder, der lesen und schreiben kann und sich dazu auch noch im Internet bewegt gehört zur Generation doof. Also wir alle. Aber wer sich jetzt von dem Begriff „Generation Doof“ provozieren lässt, nimmt das Leben eh viel zu ernst.

Wie kommt es eigentlich zu der Idee zu so einem Buch?

Es gibt ja schon einen ersten Teil des Buches. „Deutschland Deppenland“, und die Resonanz war einfach so unglaublich gut, dass wir beschlossen haben, einen zweiten Teil zu machen. Abgesehen davon haben wir so viele Mails mit Vorschlägen bekommen, da mussten wir einfach ein zweites Buch schreiben.


Kürzlich waren Sie bei TVTotal zu sehen, das war sicher alles sehr aufregend, wie wird man eigentlich zu der Sendung eingeladen, wird man gefunden?

Der Verlag hat extra eine Presseabteilung, diese schickt zu jedem neuen Buch eine Pressemitteilung an die Medien raus. Und so ist TV Total auf uns aufmerksam geworden.

Was ich sehr lustig fand war das Beispiel zu „Warum liegt hier Stroh“ Warum glauben Sie, dass viele Menschen also die Generation Doof, solche Dinge mehr interessiert wie beispielsweise politische News?

Das glaub ich gar nicht. In politischen News steckt manchmal auch sehr viel Humor. Ich möchte hier jetzt keine Namen nennen, aber es gibt in Deutschland durchaus Politiker, die immer wieder durch ihre Reden humoristisch auffallen.

Es sind auch ein paar dieser Reden im Buch zu finden.

„Die lustigsten mitgelauschten Unterhaltungen“ Gibt es da etwas kurzes was man hier erwähnen könnte als Vorgeschmack? Sind das dann auch Unterhaltungen die Sie gehört haben oder auch Erzählungen von Freunden und Bekannten?
Da muss ich leider beichten, dass ich von meinen Freunden und Bekannten ein Mitschreibverbot bekommen habe. Aber meine Lieblingsszene spielt in einem Fotoladen. Eine Frau geht zum Verkäufer und fragt diesen, ob es den Rahmen auch in Querformat gibt. Der Verkäufer dreht den Rahmen daraufhin um 90 Grad und sagt der Kundin: „Ja, ist gerade im Moment neu reingekommen!“


Was kann man sich unter einer „peinlichen Kontaktanzeige“ denn vorstellen?

Naja, es gibt ja schon noch einen Unterschied zwischen peinlich und lustig. Manche Verfasser beweisen wirklich sehr viel Humor und es macht Spaß, diese zu lesen. Aber peinlich ist es, wenn viele Rechtschreibfehler in der Anzeige sind, der Verfasser aber große Ansprüche an den neuen Partner stellt. Aber zu den Kontaktanzeigen gibt es auch ein ganzes Buch von mir 😉 „Radiologe sucht Frau mit innerer Schönheit“

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Ja natürlich. Gerade auf den Markt gekommen ist „Hätten Sie es geschafft? Die härtesten Prüfungen der Welt“ und demnächst erscheint noch „Schreckliches Wissen: 987 Fakten, die Sie lieber nicht gewusst hätten“.

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Bitte weiterhin entzückende Kontaktanzeigen, Ausreden, Ticks und skurrile SMSen verfassen.

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Eigentlich ist die Sauna ja ein Ort der Entspannung und man sollte sich da nicht aus der Ruhe bringen lassen. Aber mein alter Physik- und Mathelehrer oder mein BWL- Professor würden mich augenblicklich aus der Sauna treiben.