Volker Klüpfel & Michael Kobr „Kluftinger erblickte auf einer langen Autofahrt aus Langeweile das Licht der Welt“

Volker Klüpfel & Michael Kobr sind deutsche Krimibuchautoren, bekannt mit ihrer Krimireihe „Kommissar Kluftinger“

Fotograf: Arne Schultz

Fotograf: Arne Schultz

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

Der neue Roman ist fertig, worum geht es in “ Schutzpatron“?

Volker: Da muss Kommissar Kluftinger einen Schatz sichern mit einer Reliquie des Schutzpatron des Allgäus. Hinter diesem Schatz ist auch eine legendäre Verbrecherfigur her, der so genannte Schutzpatron. Und dann gibt es auch noch den rätselhaften Mord an einer alten Frau, der möglicherweise damit zusammenhängt.

Wie lange schreiben Sie denn an einem Kluftinger-Teil?

Michael: Wir brauchen etwa ein Jahr, von dem gerade die letzten sechs Monate sehr arbeitsintensiv sind.

Wie kam es eigentlich zu der Idee „Kluftinger“?

Volker: Kluftinger erblickte auf einer langen Autofahrt von der Expo in Hannover  zurück ins Allgäu das Licht der Welt … aus Langeweile, sozusagen.

Wenn man sich mal die Pressestimmen auf Ihrer Homepage ansieht, Respekt, könnte man denken alle Lieben Kluftinger, bekommen Sie eigentlich auch die negative Kritik mit, gibt es diese überhaupt und wie geht man als Autor damit um? Ändert man dann was an seinem Schreibstil?

Volker: Natürlich stellt man auf die eigene Homepage nicht gerade an vorderster Stelle die negativen Kritiken, aber auch die finde Sie bei uns. Es ist aber schon so, dass die positiven Reaktionen bei weitem überwiegen. Man muss negative Kritik jedoch auch aushalten und wenn wir finden, sie ist gerechtfertigt, ändern wir schon mal das ein oder andere. Aber man muss sich der Kritik auch nicht unnötig aussetzen. Ich lese zum Beispiel nie die Leserrezensionen in amazon.

Michael: Tatsächlich sind wir – Moment, ich klopf mal schnell auf Holz – von richtigen Verrissen bis jetzt verschont geblieben. Gott sei Dank. Klar bekommt man auch immer wieder kritische Stimmen mit, ist doch logisch. Und was die Kritik unserer Leser angeht, da sind wir sehr hellhörig.

Volker, Wie sieht die Zusammenarbeit mit Ihrem Kollegen Michael Kobr eigentlich genau aus?

Volker: Wir besprechen gemeinsam, schreiben getrennt, streiten uns dann um die Endversion und versöhnen uns möglichst schnell wieder.

Sie streiten also auch mal so richtig?

Michael: Wir streiten gern und viel über den Verlauf der Geschichte. Aber das ist auch gut so – dann wandern schwache Ideen umgehend im Papierkorb.

Am 1.6 ist eine Lesung im Circus Krone in München, ist man da nicht unglaublich nervös oder verbucht man das schon unter „Beruf“ und das macht einen alles nichts mehr aus?

Michael: Na ja, die Präsentationen sind schon immer noch mit Lampenfieber verbunden. Aber die Auftritte während der „normalen“ Lesereise sind ja wirklich ein Beruf, und da hält sich die Aufregung zum Glück mittlerweile in Grenzen, alles andere wäre auch zu nervenaufreibend.

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Volker: Mit meiner Mutter.

Michael: Ich würde ungern Dr. Langhammers despektierliche Blicke auf meiner Haut spüren wollen …

Vielen Dank Volker und Michael, für dieses tolle Interview.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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