Jacob David Weigert „Ich hatte das Glück das Rollenprofil genauso zu sehen wie die Geschichtenschreiber“

Jacob David Weigert ist ein deutscher Schauspieler, bekannt durch eine Rolle in „Anna und die Liebe“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen dieses Interviews.

 

 

 

Jacob, 2002 haben Sie ihr Schauspielstudium begonnen, ein Traum den es schon immer gab oder durch was entstand dieser Berufswunsch?

Ich glaube so wie bei fast allen Berufen, kommt das Wort allein schon von „Berufung.“ Vielleicht hier sogar mehr als in anderen Berufsgruppen. Vielleicht spürt man irgendwann, dass man nichts anderes kann… (lacht) Ins Fernsehen zu wollen, oder berühmt werden zu wollen halte ich für keine wahrhaftige Motivation, weil es durchaus auch um einen selber, vielleicht sogar um eine Art Forschung geht.

 

 

Fotograf: Nina Elsässer

Fotograf: Nina Elsässer

 

 

Ist es dann sehr schwer als junger Schausspieler eine Rolle zu bekommen in der heutigen Zeit? Wie läuft so etwas eigentlich ab?

Nach einer Schauspielausbildung heißt es möglichst viel Spielen. Sich zeigen, an Theatern Vorsprechen und in vielen verschiedenen Rollen arbeiten.

Nach der Schauspielausbildung kommt nämlich die eigentliche Schule und dann gibt es Menschen, die einen vertreten, sich um alles außer dem Spielen kümmern.

Diese Agenten und Manager stehen in Kontakt zum Fernsehen und so kann man auch dort vorsprechen, seine Spielweise zeigen. Für viele Menschen ist der Beruf des Schauspielers ein Traumberuf, so kommen natürlich auf wenige vakante Rollen sehr viele Schauspieler.

Sie wirkten in mehr Theaterstücken mit als in Filmen/Serien, Theater ihre Leidenschaft oder doch lieber Fernsehen?

Welcher Schauspieler tut sich nicht damit schwer das zu vergleichen?!? „Leidenschaftlicher“ ist mit Sicherheit das Theater, aber die Arbeit beim Film ist nicht zu unterschätzen und verdient ebenso Ehrfurcht.

Der breiteren Masse sind Sie als Enrique Vegaz alias Toni Behrmann bekannt, wie kamen Sie an die Rolle in „Anna und die Liebe“ …durch ein Casting?

Genau. Es wird eine Rolle ausgeschrieben, viele junge – in diesem Fall –  Männer zeigten ihre Interpretation der Rolle des Enrique-Toni und ich hatte das Glück das Rollenprofil genauso zu sehen wie die Geschichtenschreiber von „Anna und die Liebe“.

Was schauen Sie sich im Fernsehen selbst am liebsten an?

Ich schaue am liebsten fiktionale Formate. Ich finde den Trend zum schnell und günstig produzierten Voyeurismus-Reality-Wohnzimmer-der-Nachbarn-Fernsehen sehr bedenklich. Geschichten zu erzählen und erzählt zu bekommen ist das Schönste.

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Die nahe Zukunft ist noch nicht durchgeplant, aber ich wünsche mir tolle Projekte beim Film, werde auf jeden Fall wieder mehr Theater spielen und stapelweise Hörbücher vorlesen.

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Danke für’s Interesse!

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit meinem Lieblingsdönermann. Ich mag das Anonyme zwischen uns. 😉

Vielen Dank Jacob David, für das Interview.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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