Katrin Wrobel „Während meine Tochter im Kindergarten ist oder die Oma aufpasst, gehe ich zu Castings“

Katrin Wrobel ist Schauspielerin,  Moderatorin und Miss Germany aus dem Jahr 2002.

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Als Kind ich war in einer Theater AG, die leider aufgelöst wurde, da nur wenige zu den Proben kamen. Also habe ich mit einer Freundin die Zeitung studiert, wann und wo Castings stattfanden,  und dann sind wir heimlich hingefahren. Manchmal habe ich mir aus Decken, Kleider gebastelt und meiner Familie improvisierte Stücke vorgespielt- was auf wenig Gegenliebe traf…

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Katrin, es heißt Sie haben schon immer Interesse an der Schauspielerei gehabt, wie hat sich das in jungen Jahren bemerkbar gemacht?

Als Kind ich war in einer Theater AG, die leider aufgelöst wurde, da nur wenige zu den Proben kamen. Also habe ich mit einer Freundin die Zeitung studiert, wann und wo Castings stattfanden,  und dann sind wir heimlich hingefahren. Manchmal habe ich mir aus Decken, Kleider gebastelt und meiner Familie improvisierte Stücke vorgespielt- was auf wenig Gegenliebe traf… 

2002 haben Sie als Provokation des Freundeskreises bei der Wahl zur Miss Berlin mitgemacht, wie kann man sich das genau vorstellen, wie war das damals?

Es war eher aus einer Laune heraus. Ich habe einen Beitrag im Regional Fernsehen über eine Miss Wahl gesehen, die in den nächsten Tagen stattfinden sollte. Da mir der Beitrag nicht informativ genug war, habe ich am nächsten Tag in der Agentur angerufen und schon war ich angemeldet. Mein damaliger Freund war nicht sehr begeistert- ich bin aber dennoch angetreten und habe gewonnen. 

Für eine Misswahl waren Sie doch 2002 auch schon ziemlich alt oder wie ist das Alter im Schnitt bei diesen Wahlen?

Als ich mich zur ersten Wahl anmeldete, war ich 23 Jahre jung! Also alt finde ich das nicht 🙂 In der Tat gibt es Seitens des Veranstalters eine Altersbegrenzung von 18 – 25 Jahren und das ist der übliche Altersdurchschnitt der Bewerberinnen.

Sie gewannen aber und zwar auch die anschließende Wahl zur Miss Germany, das hat Ihnen dann geholfen Ihren Traum von der Schauspielerei zu verfolgen oder war die Modelbranche dann interessanter?

Jedes Business hat seine Seiten und es heißt, man soll sich für einen Weg entscheiden. Doch ich finde, wenn einem so viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sollte man die Chance für sich nutzen. Natürlich habe ich die Chance für mich genutzt um meinen Traum von der Schauspielerei wahr zu machen. Ich nahm Schauspielunterricht und bewarb mich. Zwischenzeitlich habe ich immer wieder in Filmen mitgespielt und mich mit Schauspielunterricht weiter verbessert. 

Sie sind mittlerweile auch Mutter, moderieren aber weiterhin, wie lässt sich das miteinander vereinbaren, ist das zeitlich nicht ein unglaublicher Aufwand?

Es ist alles eine Frage der Organisation… Während meine Tochter im Kindergarten ist oder die Oma aufpasst, gehe ich zu Castings, übernehme Moderationen oder spiele in Werbefilmen mit. Manchmal hilft mir auch mein Mann. Der Aufwand ist wie bei jeder Mutter die Berufstätig ist. Nur das mein Job in einem ungewöhnlichen Rahmen stattfindet. 

Fotograf: Steffi Henn

Wie stehen Sie eigentlich heute, ja fast 10 Jahre nach Ihrem Sieg bei der Miss Germany Wahl zu solchen Wahlen, hat sich etwas verändert? Verfolgen Sie das noch?

Die Bedeutung ist die gleiche geblieben, vielleicht noch grösser. Wir leben ja im „Casting-Zeitalter“. Gelegentlich nehme ich aktuelle Wahlergebnisse wahr. 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Moderation, Schauspiel und Werbung bleiben im Fokus, und Gespräche gibt es immer 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Ehrgeiz bzw. Ambition ist auch in diesem Geschäft oberstes Gebot! 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Claudia Roth, Michel Friedmann, Ottfried Fischer

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de
Bilder © Steffi Henn 

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