Paula Schramm „Ich kann mich an ein Leben ohne das Drehen ja nicht wirklich erinnern“

Paula Schramm ist eine deutsche Schauspielerin.

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Ich kann mich an ein Leben ohne das Drehen ja nicht wirklich erinnern. Somit ist es auch schon immer ein großer Teil von mir.

Wie bist Du zu deiner ersten Rolle gekommen?

Es war mehr ein Zufall. Mit sieben Jahren entdeckte mich Karin Müller Grunewald (sie war auch bis 2008 meine Agentin) bei einer Ballettstunde in dem Ballettstudio Marita Erxleben in Potsdam. Sie sah mich dann noch einmal bei einer Aufführung im Theater und lud mich zu einem Casting ein. Meinen ersten Drehtag hatte ich in der Arztserie „Praxis Bühlobogen“. Kurz darauf spielte ich meine erste Hauptrolle in „ Hallo Onkel Doc“. 

Entstand dann der Wunsch Schauspielerin zu werden?

Ja klar. Ich kann mich an ein Leben ohne das Drehen ja nicht wirklich erinnern. Somit ist es auch schon immer ein großer Teil von mir. Natürlich möchte ich das nicht aufgeben. Mein hoher Anspruch an mich selbst treibt mich auch immer weiter an. Ich bin sehr kritisch, auch mit mir selbst. Wenn man eine Rolle annimmt, weiß man nie, wie es am Ende wird. Es gibt so viel, was dies beeinflusst. Das reizt mich und treibt mich immer wieder an, mich neuen Dingen zu stellen. 

Du bist noch so jung, hast aber schon eine riesige Fernseh-Erfahrung, gibt es Projekte, an die Du dich ganz besonders gerne erinnerst?

Auf jeden Fall an meine erste Kinohauptrolle: Valerie Rhein in „Französisch für Anfänger“. Ich lebte mit dem Team zwei Monate in Frankreich. Die Zeit war sehr intensiv und ich habe unglaublich viel von unserem Regisseur Christian Ditter gelernt.Aber es gibt natürlich auch andere Projekte, an die ich mich oft erinnere. Wie zum Beispiel an  die amerikanisch Kinoproduktion „The Whistleblower“, in der ich an der Seite von Rachel Weisz spielen durfte.Und natürlich begleiten mich auch Erinnerungen aus meiner „Schloss Einstein“ Zeit. Vier Jahre lang war ich fast jeden Tag in den Studios. Diese Zeit werde ich natürlich nie vergessen. 

Waren auch Projekte dabei, die Du heute nicht mehr so in der Form machen würdest?

Nein. Ich immer Projekte angenommen, die mir Spaß gemacht haben und die mich in einer Form weiter gebracht haben. Ich würde keins davon streichen. 

Würdest Du dich selbst als Teenie-Star bezeichnen?

Also ich weiß nicht. Das kann man auch nicht von sich selbst sagen. Was ich sagen kann: Ich werde immer noch sehr oft auf verschiedenste Projekte auf der Straße angesprochen. Für mich ist es ein Kompliment. Und es freut mich riesig, wenn sich die Leute an meine Rollen erinnern. 

Hattest Du eigentlich, oder hast Du immer noch Angst, dass Dein Erfolg wie bei vielen jungen Talenten irgendwann abbricht?

Nö. Es geht immer weiter. 

Dein aktuelles Projekt heißt „Anonymous“ Ein Film vom Roland Emmerich, magst Du uns erzählen um was es da geht?

Ich spiele die Tochter von Edward de Vere (Rhys Ifans). Es ist natürlich eine kleine Rolle. Es war aber eine tolle Erfahrung neben so großen Schauspieler zu spielen. Oder besser- ihnen dabei zu zusehen. Eigentlich möchte ich gar nicht so viel von der Geschichte verraten. Es ist unglaublich spannend 😉 Der Trailer ist online! 

Was ist darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Das kann ich noch nicht sagen. Es stehen einige Projekte an. Meistens ergibt sich Vieles ganz kurzfristig. 

Mit wem würdest Du nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit meinen Trainer vom Fitnessstudio. Er wäre so enttäuscht.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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