Norman Sinn „Planlos hat bis zu seiner finalen Fassung Zwei Jahre gedauert“

Norman Sinn ist ein deutscher Musiker.

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Musik ist für mich, wenn ich mich darin verlieren kann oder mitgerissen werde, das ist wundervoll.

Foto: Norman Sinn

Norman, Sie bedienen sich sehr vieler Musikstile. Hip-Hop, Jazz, Funk und Elektropop. Welche Musik ist Ihnen die liebste und welche Musik hören Sie privat am liebsten?

Musik ist für mich, wenn ich mich darin verlieren kann oder mitgerissen werde, das ist wundervoll. z.b. höre ich mir abends grad Konzerte von Schubert an ohne großen Plan von Klassik zu haben, noch das ich erklärter Klassikfan bin, aber manche Parts darin sind richtige Hooks wie man heutzutage zu sagen pflegt. 

Wann haben Sie eigentlich Ihre Liebe zur Musik und zum Texten entdeckt? Gab es da so ein Schlüsselerlebnis oder ist das gewachsen?

Meine Musikbegeisterung wuchs stetig, angefangen bei kleinen Freestyle Jams bis hin zum ersten Track, vom Rap bis hin zum Gesang, Mit jedem Lied das man schreibt traut man sich weiter, wächst das Interesse daran neues auszuprobieren. 

Als Background-Sänger waren Sie schon mit Clueso als Support von den Fanta4 und Herbert Grönemeyer unterwegs, jetzt sind Sie der „Haupt“-Support für Herbert Grönemeyer. In der nahen Zukunft werden Sie also viele Menschen spielen sehen, ist das die große Chance?

Bei Herbert Grönemeyer als Support zu spielen ist ohne Frage eine große Ehre und natürlich eine Chance unzählige Menschen mit meiner Musik zu erreichen, aber von „der Chance“ schlechthin würde ich nicht sprechen. Beharrliches an sich arbeiten und Ausdauer ist ungemein wichtig und dennoch, es ist eine riesige Chance auf Tour mit Herbert zu sein. Wooohoooooo wir freuen uns sooo. 

Wie wichtig ist Ihnen ein kommerzieller Erfolg?

Wichtig weil ich natürlich gerne davon leben möchte, aber nicht so wichtig um mich dafür dem Markt und evt. Trends anzupassen. Das dürfte auch jeder erkennen der „was macht Sinn“ hört. In erster Linie mache ich Musik die mir gefällt, mach es für mich und wenn es den Leuten auch noch gefällt, dann ist das großartig.

Wie ist das eigentlich wenn Sie einen Song schreiben, kommt die Idee spontan?

Es gibt kein Rezept für einen Song, es gibt Gedankenanstöße die ich mir notiere, oder ins Handy einsinge. Mal entsteht ein Text in 20 min, mal in zwei Jahren. König war irgendwann da, den schrieb ich auf ner Zugfahrt innerhalb von besagten 15 min. Vielleicht waren es auch 20 min. Planlos hat bis zu seiner finalen Fassung 2 Jahre gedauert. Da suchst du immer wieder Zugang zum Song. Das wichtigste ist, wenn du einmal einen Run hast, einmal im Schreiben bist, darfst du nicht aufhören. Du musst du es zu Ende bringen. 

Am 24.06 erscheint Ihr neues Album „Was macht Sinn“  Was erwartet uns mit diesem Album?

Auf „Was macht Sinn“ erwartet euch Indiepop, Country, 20iger Jahre Salonmusik und lupenreiner Pop mit elektronischen Einflüssen. Konkreter geht es leider nicht, denn wenn ich mich in einem Genre befinde, muss ich es auch schon im nächsten Lied brechen. Aber es gibt einen roten Faden im Album, Lieder ergänzen sich und haben Zusammenhänge und das obwohl ich kein Konzeptalbum vorstelle. Die Lieder sind authentisch ohne nur autobiografisch zu sein. 

Foto: Norman Sinn

Welches wird die erste Singleauskopplung sein?

Die erste Single wird „König“ sein. Ein Weckruf an eure träume. 

Wo werden Sie als nächstes zu sehen sein und was ist für die Zukunft geplant?

Es gibt vor der Tour mit Herbert noch ein paar Clubtermine, von Cottbus über Nürnberg und Köln, bis nach Erfurt und Hamburg. Darauf freuen wir uns auch, denn in kleineren Clubs ist man näher an den Leuten dran. Ich hab die Daten nicht genau im Kopf aber  ihr findet alles dazu auf normansinn.de 

Möchten Sie an dieser Stelle noch gerne dem Leser etwas mitteilen?

Liebe Leser, werdet zu Hörern. Kommt vorbei, macht euch ein Bild von dieser Wahnsinnband. 

Foto: Norman Sinn

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Mit Angina

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de