Matthias Sachau „Ich bin einen Tick weniger phlegmatisch als Oliver“

Matthias Sachau ist eine deutscher Schriftsteller.

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Was ich bisher geschrieben habe, fällt eindeutig in die Kategorie Comedyroman. Und so lange mir noch Ideen kommen, und es den Leuten gefällt, werde ich auch da weitermachen. 
Foto © Hanna Sachau

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Matthias, in welche Kategorie würden Sie den Inhalt Ihrer Bücher einordnen?

Was ich bisher geschrieben habe, fällt eindeutig in die Kategorie Comedyroman. Und so lange mir noch Ideen kommen, und es den Leuten gefällt, werde ich auch da weitermachen. 

Seit wann schreiben Sie denn schon und war das arbeiten als Schriftsteller schon immer ein Traum oder wie entstand dies?

Ich habe erst mit 30 mit dem Schreiben angefangen. Davor war ich Architekt und habe nie ans Schreiben gedacht. 

Die Figur „Oliver Krachowitzer“ ist mittlerweile in Zwei Ihrer Bücher erschienen, wieviel von Ihnen steckt in dieser Figur?

Mal überlegen: Oliver mag Fußball und ist gern unter Menschen, ohne dass es immer gleich die große Party sein muss, das geht mir ähnlich. Oliver bleibt fast immer ruhig (außer montags ;)), daran müsste ich noch arbeiten. Dafür bin ich einen Tick weniger phlegmatisch als er. Hoffe ich zumindest. Wir sollten uns einfach gegenseitig zum Vorbild nehmen. 

Ihr aktuelles Buch heißt „Linksaufsteher: Ein Montagsroman“ Um was geht es da?

Der eben erwähnte Oliver prallt am Montagmorgen übelst gelaunt mit einer Frau zusammen, in die er sich rettungslos verliebt. Dumm nur, dass er sie erst Mal anschreit. Aber in Liebesdingen ist er ja, wie wir schon aus „Kaltduscher“ wissen, ein zäher Kämpfer. Manchmal mit etwas ungewöhnlichen Ideen, aber gerade das macht ihn so sympathisch, finde ich.

 

Warum ist Montag der schlimmste Tag der Woche?

Ganz ehrlich? Ich habe überhaupt kein Problem mit Montagen. Montag heißt für mich endlich wieder schreiben, und es gibt nichts, was ich lieber tue. Fast nichts. 

Viele Rezensionen bei Amazon zb. sind ja sehr gut, verfolgen Sie als Autor aber auch die Kritikerstimmen?

Ich schaffe es nicht, alles zu lesen. Wichtig ist mir aber, dass ich es mitbekomme, wenn eine Sache einhellig negative Reaktionen hervorruft. 

Was ist für die nahe Zukunft und darüber hinaus noch geplant, darf man da schon etwas verraten?

Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall wieder einen Comedyroman. Außerdem besteht eine reelle Chance, dass wir „Kaltduscher“ bald im Kino sehen können. Ansonsten habe ich noch eine Idee für einen Fantasy-Roman. Das könnte auch was werden. Ein Drehbuch für eine Filmkomödie würde ich auch gerne mal schreiben. Ein paar Ideen hätte ich in der Schublade. 

Gibt es etwas, dass Sie gerne an dieser Stelle dem Leser mitteilen würden?

Vielen Dank, dass ihr mir zutraut, euch zu unterhalten. Ich werde es auch weiterhin versuchen. 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Wer will schon mit mir in die Sauna?

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de