Für kein Geld der Welt | TV-Tipp

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Geschmäcker sind verschieden, bitte beachte das.

Nach Jahren im Ausland kehrt die Unternehmertochter Isabella Meinhardt (Karoline Teska) auf Wunsch ihres verwitweten Vaters Friedrich (August Zirner) nach Deutschland zurück.

Bild © Frank Dicks

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Doch anstatt sie wie erwartet in den Vorstand seiner Automobilwerke aufzunehmen, präsentiert Friedrich der fassungslosen Tochter seine neue Verlobte, die Staatsanwältin Viola (Saskia Vester). Zwar bekommt Isabella auch eine Chance in der Firma, jedoch nicht in der Chefetage: Sie soll sich zunächst am Montageband ihre Sporen verdienen. Inkognito, versteht sich. Dabei verliebt sie sich in den smarten Ingenieur Sebastian (Matthias Koeberlin), der nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Von ihm erfährt Isabella, dass das Unternehmen in schweren finanziellen Schwierigkeiten steckt. Die Übernahme durch einen Großkonzern scheint unabwendbar.

 

Freitag, dem 13. Mai 2011, um 20.15 Uhr im Ersten

 

Fazit: Ein durchaus lustiger Film, der so seine Stärken und Schwächen hat. Zu den schwächen zählen einige Logikfehler, etwa direkt am Anfang wird der Fahrer geblitzt und „im Film“ einen Tag später bekommt er auch schon Post mit dem berüchtigten Foto drinnen. Das ist natürlich extrem unrealistisch und fällt sofort auf. Ansonsten sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die nicht weiter ins Gewicht fallen. Am Ende bzw. kurz vor dem Ende des Filmes springt die Handlung hin und her und lässt meiner Meinung nach einen Punkt aus, der den Film zum Ende hin schlechter macht als er eigentlich ist, denn eigentlich ist dies eine tolle Komödie für die ganze Familie, die durchaus Ambitionen hat auch im Hintergrund etwas ernst gemeint zu sein.

Bild © Frank Dicks

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Ich glaube wenn man sich nicht diese Logikfehler und diese Handlungssprünge ohne Sinn am Ende geleistet hätte wäre das eine noch bessere Liebeskomödie geworden. Von den Darstellern war ich größtenteils überzeugt. Natürlich besonders von Karoline Teska, die eine wunderbare Rolle spielt. Einzig die Figur von Schauspielerin Saskia Vesker gefiel mir nicht so gut, was aber in der Tat an der Figur lag und nicht an Frau Vesker. Ich würde empfehlen: schaut euch den Film an, er ist keine Zeitverschwendung aber auch kein Top-Movie über den man noch lange Zeit reden wird, es ist eine solide kleine Liebeskomödie für zwischendurch.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de