Natalie Langer „Ich bin überzeugt, dass es während meiner Zeit bei den Quizspielen ehrlich zuging“

Natalie Langer ist eine deutsche Fernsehmoderatorin.

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Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es während meiner Zeit bei den Quizspielen ehrlich zuging.

Bild © Susann Skiba

Mit 16 Jahren sind Sie nach Bayern gezogen für eine Ausbildung, das ist ungewöhnlich früh, hatten Sie da Verwandtschaft oder waren Sie da auf sich alleine gestellt?

Ich war auf mich alleine gestellt. Der Auszug von zu Hause mag vielleicht früh klingen, aber ich war damals mit der Schule fertig und musste sowieso einen Ausbildungsplatz finden. Da mir immer klar war, dass ich auch andere Städte über Hoyerswerda hinaus kennen lernen möchte, war ein Ortswechsel einfach nahe liegend. Aber ich gebe zu, dass ich mich auch gerne neuen Herausforderungen stelle. Es reizt mich, zu erfahren, ob ich den Dingen gewachsen bin. 

Was hat Sie dann mehr am Modeln und Fernsehen begeistert als der Beruf der Einzelhandelskauffrau?

Im Prinzip verhält es sich bei mir nicht anders als bei den meisten Menschen. Die wenigsten üben doch letztlich den Beruf aus, den sie einmal gelernt haben, sondern sind im Laufe der Zeit in eine andere Sparte „gerutscht“. Und wenn man merkt, dass der neue Beruf Spaß macht und einem liegt, bleibt man dabei! 

Als Model hatten Sie ja auch einige Erfolge und sind dann schließlich ins BigBrother-Haus gezogen, wie war die Erfahrung damals?

Wie schon gesagt, probiere ich mich einfach gerne aus. Und so war es auch mit „Big Brother“. Der Frage nachzugehen, wie lange ich es in so einem Container aushalten könnte, hat mich gereizt. Erstaunlicherweise hatte ich nicht das Gefühl eingesperrt zu sein, was sicherlich auch daran lag, dass wir immer irgendwelche Aufgaben zu erledigen waren und keine Langeweile aufkam. Auch die Kameras vergisst man innerhalb kürzester Zeit. 

Hätten Sie gedacht, dass sich danach eine solche Karriere bildet?

Nein, denn ich habe meinen Werdegang so nicht geplant und vorhergesehen. Aber ich freue mich darüber, wie alles gekommen ist! 

Bild © Susann Skiba

Nach BigBrother waren sie einige Jahre Moderatorin bei 9Live,wie blicken Sie auf diese zeit zurück?

Sehr positiv, denn die Zeit bei 9Live war eine gute Schule. So lernt man dort live zu moderieren und auch bei irgendwelchen technischen Schwierigkeiten nicht gleich den Kopf zu verlieren. Außerdem konnte ich durch meine Sendung „Unterwegs“ sehr viel von Deutschland sehen und kennen lernen. 

Was denken Sie über diese ganze Kritik von Quiz-Spielen im TV? Macht man sich da als Moderatorin eigentlich viele Gedanken oder gehört das einfach zum Beruf?

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es während meiner Zeit bei den Quizspielen ehrlich zuging. Alles andere könnte ich auch auf keinen Fall gutheißen! Aber die Kritik an den Formaten hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass ich mich aus dem Call-In zurückgezogen habe. 

Wo können wir Sie aktuell eigentlich sehen?

Nach der Sommerpause wieder im Bayerischen Fernsehen.

Bild © Susann Skiba

Was ist für die Zukunft geplant, kann man da schon etwas verraten?

Als nächstes stehe ich für den „Dirndlkalender 2012“ Model. Auf die Produktion, bei der bekannte Filmszenen fotografisch (und im Dirndl natürlich) umgesetzt werden, freue ich mich schon sehr! 

Gibt es etwas, dass Sie dem Leser an dieser Stelle gerne mitteilen würden?

Genießt den Sommer!!! 

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Auf keinen Fall mit einem meiner früheren Klassenlehrern aber auch nicht mit aktuellen Auftraggebern – die Situation wäre mir zu intim. Und dann gibt es noch die Menschen, die man einfach nicht nackt sehen möchte… 🙂

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de
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