Annica Hansen „Bei Magazinen wird für 15 Minuten Sendezeit oft bis zu 3 Tagen produziert“

Annica Hansen ist eine deutsche Reporterin, bekannt aus der Sendung Galileo, Das Model und der Freak oder auch ihr neustes Format ReitTVBesonders sexy war sie schon 2006 als Annica  im Playboy zu sehen war. ZUM NEUEN INTERVIEW über das TVTOTAL-Turmspringen 2011

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Zunächst wollte ich mich erstmal ins Modelleben stürzen und habe viel in Deutschland aber auch für Agenturen im Ausland gearbeitet. Dann war es wiedermal ein guter Bekannter der mich bei einer Fehrnsehproduktion vorgeschlagen hat.

Annica Hansen

Sie haben 2003 als Model angefangen, und das sehr erfolgreich, ist das eigentlich so ganz klassisch abgelaufen wie man sich das so vorstellt, dass ein Scout auf einem zukommt und sagt „Dich find ich toll“ oder passierte das alles ganz anders?

Ehrlich gesagt war das alles ganz anders geplant. Eigentlich wollte ich eher den klassischen Weg gehen. Also Abi, Uni, Berufsleben. Eine Bekannte die als Visagistin arbeitet hat mich dann aber angesprochen als ihr ein Model für ein Shooting abgesprungen ist. Aus Neugier habe ich natürlich zugesagt, hatte dann die ersten professionellen Fotos, die ersten Kontakte und dann lief eigentlich alles von alleine. 4 Wochen später hatte ich meine erste Agentur. Anfangs habe ich nur zusätzlich zum Studium gemodelt und hatte zwei, drei Jobs im Monat. Die Auftragslage war dann bald aber so gut, dass ich hauptberuflich eingestiegen bin und richtig loslegen konnte.

Dann kam relativ schnell das Fernsehen, war das direkt ein Wunsch, Moderatorin zu werden oder was hatten Sie Ursprünglich vor?

Zunächst wollte ich mich erstmal ins Modelleben stürzen und habe viel in Deutschland aber auch für Agenturen im Ausland gearbeitet. Dann war es wiedermal ein guter Bekannter der mich bei einer Fehrnsehproduktion vorgeschlagen hat. Nachdem der Kontakt hergestellt war, kamen immer wieder kleine Anfragen im TV Bereich und dann relativ schnell ein Casting für eine Sat1 Show. Ich war unheimlich aufgeregt und habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass alles so glatt läuft. Aber es kam dann tatsächlich zur Zusammenarbeit und ich konnte 3 Monate drehen, reden, ausprobieren. Damit hatte ich dann Blut geleckt und gemerkt, dass mir vor der Kamera quatschen noch mehr spass macht als nur nett zu lächeln. Daraufhin habe ich dann fleißig Sprechunterricht genommen und das ganze selber forciert.

Annica Hansen

Als Moderatorin haben sie schon einige interessante Orte gesehen, was an Ihrer Arbeit macht Ihnen am meisten Spaß?

Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, der Abwechslung liebt und gerne unterwegs ist. Gerade durch die vielen verschiedenen Projekte kommt im Job nie Langeweile auf. Ich treffe fast täglich neue Menschen, sehe wundervolle Orte und kann viele Dinge ausprobieren die man normalerweise nicht mal so eben erlebt. Ich darf durch die Luft fliegen, den ganzen Tag ohne anstehen Achterbahn fahren, neue Spiele testen und tolle Länder besuchen. Es gehören zwar auch anstrengende 18 Stunden Tage, kalte Füsse und der Flughafen als 2. Zuhause dazu, aber ich würde niemals tauschen wollen. Ich empfinde es als Luxus das mein Job mir so viel Spass macht und mich vor immer wieder neue Herausforderung stellt.

Gab es mal so richtig peinliche Momente vor laufender Kamera?

Das schöne ist ja, dass einem vor der Kamera recht wenig peinlich sein muss. Die Kamera ist ja im Normalfall auf meiner Seite. Und wenn es für eine schöne Geschichte ist mache ich eigentlich fast jeden Blödsinn mit. Und mit ein bisschen Selbstironie und einem Augenzwinkern übersteht man auch etwas unangenehme Situationen sehr komfortabel. Ich glaube man muss sich die Kamera zum  Freund machen. Allerdings hatte ich vor einigen Jahren mal ein Schauspielcasting. Ich glaube, dass ist einfach nicht mein Metier. Ich sollte vor ca. 6 wichtigen Castingleuten für eine Rolle vorsprechen und mit einem Lolie im Mund einen Orgasmus vorspielen. DAS war definitiv peinlich 😉

Annica Hansen

Annica Hansen

Welches Projekt war bisher Ihrer Meinung nach das beste was Sie bisher moderieren durften?

Kann man von dem einen besten Projekt sprechen? Ich habe das Glück im Moment in viele verschiedene Bereiche reinschnuppern zu können, mit tollen Teams zu arbeiten und fast immer ne Menge Spass zu haben. Es ist toll, dabei überall was mitnehmen zu können. Es hat auch nicht immer was damit zu tun, wie viele Leute es letzt endlich sehen. Waterfront TV oder die Gamesgeschichten sehen eher wenige Leute. Trotzdem machen die Drehs sehr viel Spass. Galileo hingegen wird für ein breites Publikum produziert. Hierbei ist es natürlich toll zu wissen, dass man viele Leute unterhält. Ich denke jedes Projekt das ich annehme hat seinen eigenen Reiz.

Ich als fast-Bremer würde mich dafür interessieren ob Sie etwas mit Bremen verbindet außer die Arbeit als Moderatorin für Waterfront TV?

Waterfront TV war natürlich ein regelmäßiger Anlass für mich nach Bremen zu reisen und ich hatte dabei auch Gelegenheit die Stadt besser kennenzulernen. Mir hat vor allem das Schnoorviertel gut gefallen. Da kann man im Sommer ganz entspannt rumschlendern und sehr sehr leckeres Eis essen 🙂 Leider hat sich das Waterfront Management dazu entschieden in Zukunft komplett auf Moderationen zu verzichten. Ich finde das sehr schade, da mir die Waterfront Moderationen immer sehr viel Spass gemacht haben. Aber wer weiß, vielleicht dauert meine jobmäßige Abstinenz in Bremen ja nicht ewig. Es gibt schließlich noch einiges zu entdecken. Ich habe mir zum Beispiel noch nie das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten angeschaut.

Arbeiten Sie eigentlich aktuell noch als Model bzw. ist die Arbeit als Moderatorin für diverse Magazine nicht sehr anstrengend das kaum noch Zeit für andere Dinge ist?

Die Magazin Drehs sind immer relativ zeitaufwenig. Da wird für 15 Minuten Sendezeit oft bis zu 3 Tagen produziert. Aber zwischen den einzelnen Drehs bleibt genug Zeit um noch Modeljobs anzunehmen. Meine Priorität liegt zwar ganz klar bei der Moderation, aber es gibt Modeljobs die kann man einfach nicht ablehnen. Im April shoote ich zum Beispiel 2 Wochen einen Bademodenkatalog auf den Malediven. Da halte ich dann gerne mal ein paar Tage die Klappe und renne dafür im Bikini lächelnd am Strand entlang.

Annica Hansen

Aktuell sind Sie als Reporterin für Pro7 Galileo unterwegs, ich nehme an da werden wir Sie auch in Zukunft sehen? Ist darüber hinaus noch etwas geplant für 2011 und darüber hinaus? Wo werden wir Sie noch sehen können?

Galileo macht mir sehr viel Spaß. Am 1. April werde ich zum Beispiel in einer neuen Rubrik zu sehen sein, die sich „Germany meets…“ nennt. Ich bin sehr gespannt wie diese beim Publikum ankommt. Man wird mich also weiterhin regelmäßig im Auftrag der Wissenschaft sehen 😉 Über die anderen Geschichten gibt es leider noch keine Details über die ich sprechen darf. Aber ich habe letztes Jahr fleißig Piloten gedreht und einige Castings absolviert. Davon bekommt man 2011 bestimmt was zu sehen.

Möchten Sie an dieser Stelle dem Leser direkt etwas mitteilen?

Danke fürs bis hierhin lesen!!! (ich habe gesehen, dass an dieser Stelle gerne noch ein hübscher Spruch kommt 😉 ) Deshalb zitiere ich meinen Opa: „ Werde bloß nie so erwachsen, dass Du nichts mehr zu lachen hast und mache alles was Du tust mit Hingabe! Leidenschaft macht glücklich!“ Ich glaube er hatte recht!

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ist es nicht viel spannender mit wem ich definitiv mal in der Sauna sitzen möchte??? Übrigens gibt es glaube ich mehr Menschen die nicht mit mir in der Sauna sitzen möchten als anders herum. Letztens wurden meine beste Freundin und ich beinahe rausgeschmissen… wir haben viel zu laut gequatscht, gekichert und erzählt. Irgendwie kann ich einfach schlecht die Klappe halten.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de

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