Gundis Zámbó „mein Buch hat ihr das Leben gerettet“

Gundis Zámbó ist eine deutsche Schauspielerin, Moderatorin und Produzentin.

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Ich habe immer davon geträumt eine Weile im Sunshine State zu verbringen und dann ergab sich die Möglichkeit mit einem Freund diesen Traum zu verwirklichen. Zur Teilnahme am Schauspielkurs an der U.C.L.A.  reichte ein Vorstellungsgespräch.

Foto © Vanity Pictures

Gundis, ich habe gelesen Sie sind in Vechta aufgewachsen, verbindet Sie eigentlich noch etwas zu der Region?

In Vechta gibt es den Stoppelmarkt, wo unter anderem der „Musikexpress“ Halt gemacht hat. Dort habe ich meinen ersten Kuss von einem Jungen bekommen. Jedes Jahr, wenn ich bei den Wiesn den Musikexpress sehe,    muss ich schmunzeln und an diesen Kuss und Vechta denken. Und obwohl ich Berge liebe, bekomme ich immer Heimatgefühle, wenn ich weites, flaches Land sehe.

Direkt nach Ihrem Abitur besuchten Sie die Schauspielschule in Los Angeles, da kommt man doch nicht einfach so hin, wie kam es dazu? Brauchte es besonders gute Noten oder wie darf man sich das vorstellen?

Ich habe immer davon geträumt eine Weile im Sunshine State zu verbringen und dann ergab sich die Möglichkeit mit einem Freund diesen Traum zu verwirklichen. Zur Teilnahme am Schauspielkurs an der U.C.L.A.  reichte ein Vorstellungsgespräch.

Wollten Sie also Ursprünglich Schauspielerin werden und nicht Moderatorin?

Den Job der Moderatorin gab es damals in dieser Form noch gar nicht.

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Dann folgte eine unglaublich erfolgreiche Zeit mit Bim Bam Bino, welche positiven Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

„Bim Bam Bino“ war die schönste und authentischste Arbeit über Jahre für mich. Wir waren wirklich eine Familie und haben einander sehr geliebt. Das machte einen Teil unseres Erfolgs aus. Es war eine wirkliche schöne Zeit.

Gibt es eigentlich Fernseh-Projekte bei denen Sie heute denken „Hätte ich das besser nicht getan“?

Nein. Alles was man tut, kann einen weiterbringen, wenn man diesbezüglich wachsam und neugierig ist und bereit ist zu lernen.

Ich finde es toll wie Sie die letzten Jahre offen mit Dingen wie Ihrer Essstörung umgegangen sind in Ihrem Buch „Mein heimlicher Hunger“. Sicher haben Sie da einigen Menschen mit geholfen, gab es da eigentlich mal Resonanzen von mit “Betroffenen“?

Selbstverständlich! Zum Beispiel hat mir eine Frau aus Hamburg gesagt, das mein Buch ihr das Leben gerettet hat. Wir haben noch heute Kontakt!

2009 waren Sie im Dschungelcamp, welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht und was denken Sie über die aktuellen Diskussionen aus der vergangenen Staffel?

Das Dschungelcamp ist verständlich sehr umstritten, jeder hat seine eigenen, ganz persönlichen Gründe dort mitzumachen. Ich hatte meine und diese Erfahrungen haben mein Leben sehr bereichert. Die Diskussionen um dieses Format in alle Richtungen kann ich allerdings nachvollziehen.

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„Style Lounge“ heißt Ihr aktuelles Projekt, was machen Sie da genau?

Ich entdecke gemeinsam mit den Teilnehmern ihre wahre Schönheit und helfe zusammen mit meinem Team die innere Schönheit nach Außen zutragen. Um damit die Selbstliebe und den Selbstwert zu stärken. Die „Style-Lounge“ gibt es als TV-Projekt, aber auch als Veranstaltung, ich habe in den letzten Monaten viel mit exklusiven Kaufhäusern, Hotels und Messen zusammengearbeitet – der Liveeffekt hat mir ganz besonders  Spaß gemacht

Wo werden wir Sie noch in 2011 und darüber hinaus sehen dürfen, gibt es da schon Ideen und Pläne?

Natürlich gibt es Ideen und Pläne. Soviel darf ich verraten: Alles geht in Richtung Lebenslust!

Möchten Sie an dieser Stelle dem Leser direkt etwas mitteilen?

Es mag banal klingen: Der Weg ist das Ziel, genieße den Moment. Unsere Gesundheit ist das höchste Gut…Und liebe Leser: habt stets Lust am Leben!

Mit wem würden Sie nicht in der Sauna sitzen wollen?

Ich denke mit dem Papst. Das wäre mir einfach peinlich.

© Daniel Pietrzik | nachgebloggt.de